Pokalsensation deutlich verpasst

ASV Grünwettersbach Coach Achim Krä­mer
ASV Grünwettersbach Coach Achim Krä­mer

Karlsruhe (ps). Der Traum vom Final-Four in Ulm ist ausgeträumt. Durch eine glatte 0:3 Niederlage im Bergischen Land platzten die ASV-Pokalhoffnungen wie eine Seifenblase, während sich die Hausherren im Halbfinale um den Deutschen Tischtennispokal nun mit Rekordmeister Borussia Düsseldorf messen dürfen, so die Pressemeldung des ASV. (TTC Schwalbe Bergneustadt – ASV Grünwettersbach       3:0)

Wie so oft in dieser Saison spielten die ASV-Youngster zwar großteils gut mit, doch immer wenn das Satzende nahte, erweisen sich die Gegner als abgebrühter und fuhren den Satzgewinn ein.

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Zunächst hatte es Joao Geraldo vor 150 Zuschauern mit dem deutschen Nationalspieler Steffen Mengel zu tun und erwischte einen guten Start. 11:7 ging der erste Satz an den jungen Portugiesen im ASV-Trikot, der auch in den folgenden beiden Durchgängen lange Zeit die Nase vorne hatte, um am Satzende dann doch mit leeren Händen dazustehen. Im 4. Satz resignierte Joao dann, so dass Steffen Mengel leichtes Spiel hatte sein Team in Front zu bringen.

Auch Alvaro Robles konnte in den beiden ersten Sätze gegen Gustavo Tsuboi jeweils einen klaren Rückstand egalisieren, um dann doch das Nachsehen zu haben, ehe sich auch bei ihm in Durchgang 3 Resignation breit machte.

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Nicht besser erging es schließlich Jan Zibrat gegen Jungnationalspieler Ricardo Walther. Nachdem Jan trotz dreier Fehlaufschläge im Auftaktsatz mehrere Satzbälle nicht verwerten konnte und mit 12:14 unterlag, war sein Spiel in der Folge einfach zu unkonstant, um Ricardo ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Unter dem Strich ein deutlicher und verdienter Erfolg für die Hausherren, während es der ASV wiederum versäumt hat, die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen und dem Favoriten mehr Paroli zu bieten.