Indoor Meeting: Karlsruhe repräsentiert Deutschland bei neuer IAAF World Indoor Tour

Indoor Meeting 2016 Teil der World Indoor Tour
Indoor Meeting 2016, Mark Hemel, Gottfried Greschner, Martin Wacker und Alain Blondel enthüllen das Meeting-Plakat

Karlsruhe (mia). Das Leichtathletik „Indoor Meeting“ 2016 (6. Februar in der Neuen Messe Karlsruhe) hat einen neuen Status erhalten. Es wird der Tourauftakt der neuen IAAF World Indoor Tour sein und damit einziger Meeting-Tour-Ort in Deutschland sein.

„Init ist mit seinem neuen großen Gebäude eine Stufe höher gestiegen. Und auch mit der IAAF Tour ist Karlsruhe umgezogen in die höchste Liga“, freute sich Alain Blondel, Sportdirektor des Indoor Meetings, bei der Pressekonferenz im neuen Bürogebäude des Meeting-Hauptsponsor, der Init AG.

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Das neue Konzept sieht fünf Indoor-Meetings als Tour vor, erklärte Sebastian Coe, Präsident der IAAF. Innerhalb zwei Jahren sollen  22 Disziplinen geboten werden. Jedes Meeting muss acht bis neun der elf Disziplinen anbieten.

„Die sollen die ganze Bandbreite der Leichtathletik abbilden, auch Kugelstoßen“, so Blondel über die Tour des Weltleichtathletikverband IAAF.

„Fünf der besten Meetings der IAAF werden als Tour weltweit stattfinden. Wir werden die ersten sein, die dieses Konzept in Karlsruhe präsentieren“, so der Meetingdirektor.

Es wird nie zwei Meetings auf der Tour in einem Land geben. Somit sei Karlsruhe der deutsche Repräsentant, so Blondel. Dies sei für zwei Jahre so. Aber auch danach werde Karlsruhe als Mitbegründer erhalten bleiben.

Renaud Lavillenie springt in Karlsruhe

Die Tour soll die Präsenz des Sports auf einem globalen Markt ermöglichen und auch die wirtschaftlichen Bedingungen der einzelnen Meetings weiter steigern, was die „besten Athleten der Welt“ in die Halle bringen soll, erklärt Blondel. Jeder Gesamtsieger (Punkte werden pro Sieg in der Disziplin bei den einzelnen Meetings vergeben) einer Disziplin qualifiziert sich zu einem der Wettkämpfe der IAAF World Athlethics Series. Der Name der Indoor Tour werde aber erste Ende November endgültig entschieden.

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Einen Namen dieser Athleten konnte Blondel auch verkünden: Stabhochspringer Renaud Lavillenie wird in der Messehalle 2 im Februar an den Start gehen. Insgesamt wolle man die zehn bis 15 besten Athleten bei jedem der fünf Meetings haben.

Karlsruhe habe gezeigt, dass sie ein verlässlicher Partner für die Leichtathletik sei, lobte Generaldirektor der IAAF Mark Hemel die über 30-jährige Geschichte des Meetings in Karlsruhe. Natürlich gebe es sicher viele andere Meetings, die auch für Deutschland Austragungsort gewesen wären. Aber Karlsruhe als Mitbegründer sei der deutsche Standort, der den Auftakt zur Tour bilde.

Der Vorverkauf startet am 29. Oktober bei ticketmaster.de und bei der Tourist-Information Karlsruhe.