BG soll in Würzburg wieder in die Spur finden

BG Karlsruhe 011Karlsruhe (ps). 194:38 Minuten stand er bisher in dieser Spielzeit im BG-Trikot auf dem Parkett, avancierte dabei zum effektivsten Karlsruher Spieler, zählt zu den besten Reboundern im Kader und den zuverlässigsten Punktesammlern. Heute wird er 30 Jahre alt, und die BG darf an dieser Stelle ihrer Nummer 13 Jeremy Black ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren und ihm von Herzen alles Gute für sein neues Lebensjahr wünschen. Am Sonntag geht es für ihn in die Feggrube nach Würzburg. Dort, wo die BG letzte Saison ihren Weg in der ProB begann und eine 83:89-Niederlage kassierte, soll es für ihn und den Kapitän Rouven Roessler, der morgen ein Jahr älter wird, nachträglich die Bescherung in Form eines Sieges geben, so die Pressemeldung der BG Karlsruhe.Die TG Würzburg Baskets Akademie als Gastgeber hat einen großen Umbruch hinter sich gebracht: Auf den ehemaligen Karlsruher Trainer Sören Zimmermann folgte der neue Headcoach Peter Günschel. Die beiden US-Amerikaner Morris und Florveus, die der BG die meisten Punkte bei der Auswärtsniederlage eingeschenkt (Morris immerhin 30!) haben, finden sich nicht mehr im Roster der Hausherren, die tatsächlich ohne Ausländer spielen: 16 deutsche Akteure, darunter die beiden Doppellizenzspieler Max Ugrai und Constantin Ebert die bei den s`Oliver Baskets Erstligaluft schnuppern, sollen in dieser Saison die ProB Süd aufmischen.

Mit eben diesem Constantin Ebert, Felix und Christian Hoffmann sowie dem 25-jährigen Flügel Sebastian Lenke habe nur vier Spieler alle bisher stattgefundenen sieben Partien des Ligabetriebs bestritten. Als Topscorer tritt dabei der Forward Felix Hoffmann in Erscheinung, der Dmitrij Kreis aus Gotha und der ProA bestens bekannt sein dürfte. 15,9 Punkte, 2 Assists und 9,9 Rebounds im Schnitt legt die Würzburger Nummer 11 in 29,25 Minuten auf. Mehr durchschnittliche Spielzeit wurde von Peter Günschel bis dato lediglich Max Ugrai in seinen fünf Einsätzen zugestanden: Er ist der einzige Gastgeber, der über eine halbe Stunde im Scouting geführt wird. Seine Ausnahmerolle rechtfertigt Ugrai nach wie vor mit großartigen Leistungen, die bei 12,8 ppg, 2,6 Assists und 7,8 Rebounds per Game ein Beitrag zum Würzburger Spiel sind.

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Drei Heimspiele hat die TG Würzburg Baskets Akademie bisher bestritten und alle verloren. Dabei sollte man nicht verheimlichen, dass es sich ausschließlich um Gegner handelte, die auch die BG in der Friedrich-List-Halle zu Gast hatte, und die der BG enge Spiele bzw. sogar die erste Niederlage am vergangenen Wochenende beschert haben: Elchingen, Weißenhorn und Ehingen. Für die BG gilt es also, nach dem letzten Spiel wieder in die Spur zu finden und nicht die erste Mannschaft zu sein, die Punkte in der bayerischen Universitätsstadt liegen lässt. Auch wenn der Teamvergleich heute doch deutlich zugunsten der Gäste ausfällt, hat Marcus Smallwood am Montag beim BG-Stammtisch im Mauritius am Bahnhofsplatz darauf hingewiesen, dass es keine leichten Gegner gibt und jede Form von Übermut oder Unterschätzung eines Gegners bestraft wird.