KSC erwartet „heißen Fight“ auf dem Platz und sicheren Stadionbesuch

KSC 013Karlsruhe (mia). „Wir haben uns als Verein auf die Fahne geschrieben, dass sich der Stadionbesucher beim KSC sicher fühlen soll“, erklärt der Sicherheitsbeauftragte des Karlsruher SC Holger Brandenburg.

Auch wenn nur 96 Fans von RB Leipzig zum KSC-Spiel am Montagabend kommen, die Sicherheitsmaßnahmen wurden aufgrund der Attentate in Paris vor zwei Wochen deutlich erhöht.

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„Alle Autos, die ins Stadion fahren, werden kontrolliert. Wir erfinden aber das Sicherheitskonzept nicht neu. Es hat sich seit Jahren bewährt, wir haben es jetzt nur intensiviert. Der Personaleinsatz ist höher, die Einlasskontrollen werden intensiviert“, so KSC-Sicherheitsexperte Brandenburg.

So gibt es Metalldetektoren/Handscanner, die an allen Eingängen im Einsatz sind. natürlich gebe es auch Maßnahmen, die nicht an die Öffentlichkeit getragen werden, erklärt Brandenburg.

Keine Hysterie

„Wir sind mit leicht erhöhtem Kräfteeinsatz vor Ort und wir werden an allen Eingängen präsent sein um das Sicherheitsgefühl zu stärken. Wir wollen keine Hysterie. Wir haben verschiedene Szenarien durchgesprochen, sodass wir professionell reagieren könnten“, erklärt auch Polizei-Einsatzleiter Fritz Rüffel.

Auch mit den KSC-Fans habe man vor dem Sandhausenspiel zwecks Pyro und Böllern gesprochen. „Die haben sensibel reagiert. Man hat uns zugesichert, dass sie in der jetzigen Situation darauf verzichten werden.“

 

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Heißer Fight

Während es abseits des Spielfeldes ruhig bleiben soll, erwartet KSC-Coach Markus Kauczinski einen „heißen Kampf“ auf dem Rasen. „Wir brennen auf das Spiel am Montag. Montagspiele sind etwas besonderes und Leipzig ein ganz starker Gegner“, so der KSC-Cheftrainer. Es sei eine schwere Aufgabe, aber man freue sich darauf. Der KSC sei gefordert weniger Fehler als in Sandhausen zu machen, so Kauczinski.

„Wir freuen uns auf ein schnelles Spiel mit vielen Umschaltaktionen. Es wird ein heißer Fight.“ Personell sehe es besser aus. Daniel Gordon falle weiter aus, Gaetan Krebs hatte am Freitag nicht trainiert, werde aber am Samstag einsteigen, Bjarne Thoelke habe voll trainiert. Dominic Peitz hatte sich einen Finger der rechten Hand ausgekugelt, musste nach dem Training vom Vereinsarzt eingerenkt werden. Schlimm sei es aber nicht, so Peitz.

 

KSC-Training 27. November: