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Knielingen in der Außenseiterrolle – In Wiesloch muss beim TVK vieles passen

Kornej Tjart (Foto: Andreas Arndt)

Karlsruhe (tvk). Beim Auftritt in Wiesloch ist der TV Knielingen am Samstag (19 Uhr, Stadionhalle Wiesloch) weit weg von einer Favoritenrolle. 12 Punkte sind beide Teams in der Tabelle voneinander getrennt.

Liest man die Tabelle sind die Rollen im Vorfeld bereits verteilt. Die Wieslocher spielen eine herausragend gute Saison und sind seit Februar ungeschlagen. Mit Siegen gegen die Topteams der Liga (Heddesheim, Hardheim, Viernheim) hat man sich im Kampf um die Meisterschaft einigen Respekt verschafft. Ganz anders der TV Knielingen, der seit vier Spielen ohne Punktgewinn ist. Ob man die Talfahrt nun ausgerechnet beim Dritten der Liga beendet, ist denn auch eine berechtigte Fragestellung. Allerdings gaben die Wieslocher schon öfter Punkte ab, gegen Teams die in der Tabelle viel weiter unten stehen. Diese wollen sich die Knielinger zum Vorbild nehmen, wenn es gilt dem Favoriten ein Bein zustellen.

Immer scheint sich die Kadersituation gegenüber der letzten Woche zumindest etwas zu entspannen. Zuletzt berufsbedingt fehlende Spieler sind wieder an Bord. Zudem hofft Jochen Rabsch, der Vorwoche verletzt passen musste, hofft auf seinen Einsatz in Wiesloch. Trainer Marco Hägele sieht das Spiel deshalb etwas entspannter: „Die Rückkehrer geben uns natürlich mehr Möglichkeiten. Wir fahren befreit, ohne Druck dorthin und wollen versuchen das Spiel lange offen zu gestalten.“ Die Unterschiede sind natürlich auch ihm klar. „Der Wieslocher Kader ist besser aufgestellt als wir. Daher sind sie nicht ohne Grund auf Platz drei. Am Samstag muss also vieles bei uns passen, dass wir um die Punkte mitspielen können.“, erläutert Marco Hägele.