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Der ASV wollte, konnte aber nicht (mehr)

ASV Durlach vs Ispringen Foto: ASV

Durlach (asv). Es ist gut, dass es in der Landesliga für den Tabellenplatz keine Fernsehgelder gibt, so der ASV Durlach in seinem Spielbericht. Sonst könnte man sich ärgern, dass der ASV am vorletzten Spieltag nur drei Punkte von Platz fünf entfernt auf dem 11. Tabellenplatz liegt.

Doch letztlich ist die Platzierung egal, weil nach oben und unten nichts mehr geht. Die 18er-Staffel mit 34 Saisonspielen ist für Amateurmannschaften, die über keine riesengroßen Kaderreserven verfügen, nun mal kräftezehrend, und produziert, nicht nur in Durlach, seit Wochen seltsame Resultate. Der ASV, der verletzungsbedingt in der gesamten Rückrunde nicht ein einziges Mal in Bestbesetzung antreten konnte, hatte gegen den FC Ispringen über 65 Minuten die Spielkontrolle und die bessere Spielkultur und führte nach einem Treffer von Valentino Vujinovic, der einen Eckball von Alper Demirci eingeköpft hatte (42.), und einem Tor von Yannick Frey, der einen Steckpass aus kurzer Distanz ins rechte Eck geschoben hatte (57.), bei einem Gegentor von Veton Gecaj, der Dario Jerkovic düpierte (55.),  mit 2:1.

Danach schwanden bei den Durlachern Ausdauer und Konzentration, während die abstiegsgefährdeten Gäste, die immer noch auf dem Relegationsplatz stehen, von der Bank nachlegen konnten und durch ihre Einwechselspieler Roman Hajeck (65.) und Alexander Mironow (85.) zum 3:2-Auswärtssieg kamen. Am kommenden Donnerstag schließt der ASV eine unbefriedigend verlaufene Saison mit dem Auswärtsspiel in Ersingen ab. Und für alle Vereine wird eine seltsame Tabellenkonstellation in Erinnerung bleiben: Mit 78 Punkten erreicht man in dieser Saison nicht einmal Platz 2, und mit 43 Punkten kann es passieren, in die Abstiegsrelegation zu müssen. Die nächste Saison verspricht nicht, ruhiger zu werden. Denn von oben, aus der Verbandsliga, „droht“ Zuwachs aus Reichenbach und Friedrichstal.