abseits-ka

Sport aus Karlsruhe und der Umgebung

SG Stupferich schließt Saison auf Platz 9 ab

Foto: Ludwig Kunz (SG Stupferich)

Stupferich (JZ). Die letzten Entscheidungen in der Landesliga Mittelbaden um den Abstieg fielen am letzten Spieltag. Da alle Mannschaften, die sich noch um den Relegationsplatz stritten, siegreich waren, änderte sich an der Reihenfolge nichts mehr.

Die Oberligareserve des FC Nöttingen steigt in die Pforzheimer Kreisliga ab, während sich der 1. FC Ispringen in der Relegation zunächst mit dem SV Königsbach messen wird. Die SG Stupferich schloss die Saison zumindest „rein optisch“ mit 47 Punkten auf einem Mittelfeldplatz ab. Allerdings steckte man an 33 von 34 Spieltagen im Abstiegskampf in dieser merkwürdigen Saison. Während letztes Jahr der VfB Knielingen mit 38 Punkten auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz stand, reichten dieses Jahr die 44 Punkte des 1. FC Ispringen nur zum Relegationsplatz.

Nachdem die SG Stupferich den Klassenerhalt bereits am vorletzten Spieltag mit dem Sieg gegen Bilfingen sichergestellt hatte, konnte man einigermaßen entspannt die Auswärtsaufgabe in Ispringen angehen. Um sich allerdings nicht dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung auszusetzen, schickte das Stupfericher Trainergespann nahezu dieselbe Formation wie gegen Bilfingen in’s Rennen. Lediglich für den angeschlagenen Murat Demiral war Paul Weiß in die Startelf gerutscht. Die Gäste bestimmten die ersten Minuten der Begegnung. Nach einem weiten Ball auf Max Volz, leitete dieser weiter auf Rouven Gondorf.

Der Stupfericher Spielertrainer hätte selbst abschließen können, wollte allerdings für Weiß auflegen, doch sein Zuspiel geriet zu ungenau. Nach einem Doppelpass zwischen Dirk Franke und Weiß blieb Ispringens Torhüter Timo Martig Sieger. Bereits in der 18. Minute mußte auf StupfericherSeite erstmals ausgewechselt werden. Für den verletzten Spielführer Nils Dirrler kam Tim Bahnmaier in die Partie. Erst Mitte der ersten Halbzeit legten die Gastgeber ihre Nervosität ab.

Nach einem Fehler von Matej Kolak hatte NiklarHinsa in der 25. Minuten die erste Möglichkeit. Nach einer guten halben Stunde ging Ispringen in Führung. Eine Freistoßhereingabe verlängerte Pascal Praßl per Kopf zum 1:0. Auf der anderen Seite ergab sich nach einem Ballverlust der Gastgeber für Gondorf die nächste Möglichkeit, doch auch in dieser Situation zeige sich Torwart Martig als Herr der Lage. Ein Doppelschlag kurz vor dem Halbzeitpfiff entschied die Begegnung. Zunächst wurde der agile Hinsa auf rechts freigespielt und traf mit einem Schuss unter die Latte zum 2:0. Bereits in der Nachspielzeit legte Hinsa nach. Nachdem er Yannick Schell ausgespielt hatte, zirkelte er den Ball mit einem Heber zum 3:0 in’s Netz.

Auf Stupfericher Seite kam zu Beginn der zweiten Halbzeit Rico Schneider für Sebastian Weber. Doch angesichts des klaren Rückstands war klar, daß es schwer würde, hier noch etwas Zählbares zu erreichen. Nach einer Stunde keimte nochmals Hoffnung beim Stupfericher Anhang auf, als nach einem Mißverständnis in der IspringerHintermannschaft Bahnmaier auf 3:1 verkürzen konnte. Aber insgesamt zeigte die SG im zweiten Abschnitt keine gute Leistung. Zuspiele waren ungenau und oftmals wurde ein Haken zuvielversucht.

Nachdem in der 72. Minute Hinsa, der sich im gegnerischen Strafraum gegen Kolak behauptet hatte, zum 4:1 getroffen hatte, ergaben sich die Gäste mehr oder weniger ihrem Schicksal. Bei einem Freistoß von Schell kurz vor Spielende hatte Martig zwar einige Mühe, doch letztlich blieb es beim verdienten 4:1 – Erfolg für Ispringen.

1. FC Ispringen – SG Stupferich​​​4:1 (3:0)

Aufstellung SG

69. Tomic 4. Durmaz  6. Dirrler 7. Volz  8. Gondorf  11. Schell 15. Weber, S.   17. Kolak  18. Franke20. Weiß 23. Pfeiffer

10. Demiral (für Nr. 8 / 60. Min.)    19. Bahnmaier(für Nr. 6 / 18. Min.)   24. Schneider (für Nr. 15 / 46.Min.)  44. Mühling (für Nr. 7 / 60. Min.) 

1:0 (33. Min.) Praßl

2:0 (45. Min.) Hinsa

3:0 (45. + 4 Min.) Hinsa

3:1 (62. Min.) Bahnmaier

4:1 (72. Min.) Hinsa

Schiedsrichter: Heiker, Marc

Assistenten: Röttgen, Ralf + Bügler, Jeremy