ASV will eine vorweihnachtliche Bescherung

ASV Grünwettersbach Coach Achim Krä­mer
ASV Grünwettersbach Coach Achim Krä­mer

Karlsruhe (ps).  Vor richtungsweisenden Partien steht das TTBL-Team des ASV in den nächsten Wochen, denn beim Gastspiel in Mühlhausen und bei der Heimpartie gegen Hagen tritt das junge ASV-Quartett gegen seine Tabellennachbarn und direkten Konkurrenten im Abstiegskampf an. In den zurückliegenden Partien zu Hause gegen Bremen und Saarbrücken und vor allem beim Sensationssieg in Düsseldorf zeigte die Formkurve der ASV-Youngster zuletzt deutlich nach oben, so dass die Fahrt nach Thüringen zuversichtlich antreten werden kann, so die Pressemeldung des ASV. (So. 20.12., 15 Uhr: Post SV Mühlhausen – ASV Grünwettersbach)

Bereits in der Vorrunde lieferten sich die beiden Teams ein spannendes Match auf Augenhöhe, das der ASV knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Mit einer ähnlich engen Begegnung ist auch kurz vor Weihnachten an der Unstrut zu rechnen und das bekannt fanatische Thüringer Publikum wird sicher alles versuchen, damit diesmal die Postler am Ende die Nase vorne haben werden.

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Auf Seiten der Thüringer liegt dabei ein Großteil der Last auf den Schultern von Ovidiu Ionescu, der bislang mit einer Bilanz von 8:8 Siegen der mit Abstand erfolgreichste Post-Akteur war, während seine Teamkollegen Lars Hielscher (1:12) und Bohumil Vozicky (3:6) bislang etwas hinter den Erwartungen zurück blieben.

Darin liegt die Chance für den ASV, der etwas ausgeglichener besetzt zu sein scheint. Joao Geraldo meldete sich zuletzt durch eine Topleistung gegen seinen Landsmann und Ligaprimus Tiago Apolonia eindrucksvoll zurück und auch Sam Walker und Alvaro Robles spielten zuletzt konstant gut, auch wenn sie gegen das Topteam aus Saarbrücken nicht punkten konnten. Ob Jan Zibrat den Sprung ins Team schaffen wird, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden.

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Man darf gespannt sein, mit welcher Formation Rade Markovic und Achim Krämer, die häufig ein glückliches Händchen im Aufstellungspoker hatten, diesmal aufwarten werden. Auf jeden Fall liegt in dieser Partie der größere Druck auf Seiten der Hausherren. Verlieren sie die Partie, dürfte es für den SV schwierig werden, die rote Laterne bei dann 4 Punkten Rückstand im weiteren Saisonverlauf los zu werden.