Lions gewinnen nach Verlängerung beim MTV Stuttgart

PSKLionsKarlsruhe (ps). Überstunden zum Jahresabschluss: Die Basketballer des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) waren gewarnt, als sie am 19. Dezember zum badisch-schwäbischen Duell in die Landeshauptstadt aufbrachen. Der MTV hat in den vergangenen Wochen sämtlichen Spitzenteams der Regionalliga Südwest empfindliche Niederlagen zugefügt und sich den Ruf als Favoritenschreck erspielt. Die PSK-Lions als frischgebackener Herbstmeister schienen da wie gerufen zu kommen. Karlsruhe fand jedoch anfangs besser ins Spiel und ging in Führung. Aber bereits nach kurzer Zeit gestaltete sich die Partie ausgeglichener, bis sich die Lions in der letzten Minute des ersten Viertels etwas absetzten und die Gastgeber einen 16:23-Rückstand hinnehmen mussten. An diesem Bild änderte sich bis zum Halbzeitstand von 37:43 wenig, so die Pressemeldung des PSK.

Auch im dritten Viertel hielt der PSK die Stuttgarter auf Distanz, ohne jedoch zu dominieren und eine Vorentscheidung zu erzwingen. Beim Stand von 56:65 wurde der Schlussabschnitt angepfiffen, der es in sich haben sollte. Zunächst lief alles nach Plan für die Lions, bis es dem MTV gelang, zur Mitte des Viertels durch einen 8:0-Lauf bis auf drei Punkte aufzuschließen. Nach dieser kurzen Schwächephase erhöhte Karlsruhe auf 73:80, bevor Stuttgart die Fächerstädter kalt erwischte und in den letzten Minuten den Spielstand egalisierte. Mit 80:80 ging es in die Verlängerung, die sich zum Krimi entwickelte. Die Teams schenkten sich nichts und lagen eine Minute vor Ende mit 89:89 immer noch gleichauf. Den Unterschied machte zum Schluss die sichere Verwertung mehrerer Freiwürfe auf Seiten der Lions. Nach 45 Minuten ging eine hochspannende Partie mit 98:103 zu Ende.

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Zweistellig für Karlsruhe punkteten Dino Jakolis (23), Dino Palcic (18), Martinis Woody (18), Deon McDuffie (14), Max Roser (13) und Branimir Mikulic (12). Das Löwenrudel um Coach Aleksandar Scepanovic hat nun drei Wochen Zeit, sich nach dem anstrengenden Programm der vergangenen Monate zu regenerieren und auf das kommende Heimspiel am 10. Januar um 17:30 Uhr gegen den TV 1862 Langen vorzubereiten.

 

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Starke Teamleistung reicht nicht zum Sieg gegen München

 

Die Basketballerinnen des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) überwintern am Tabellenende der 2. Damen Basketball Bundesliga. Nach dem Erfolg am vergangenen Spieltag gegen Weiterstadt ging die Mannschaft um Coach Jan Gipperich motiviert und selbstbewusst in das Heimspiel am 20. Dezember gegen Burger Estriche Jahn München. Der Tabellenvierte aus Bayern erwischte jedoch den besseren Start und führte schnell mit sechs Punkten. Die Lions stabilisierten sich aber schnell in der Verteidigung, setzten offensiv selbst Akzente und zwangen die Gäste in viele Fouls. Die daraus resultierenden Freiwürfe verwandelte Karlsruhe sicher und kam so bis zum Ende des ersten Viertels auf 19:21 heran.

Die Partie blieb in der Folge sehr eng. Beide Mannschaften bauten hohen Druck in der Defensive auf, und ermöglichten sich gegenseitig kaum Wurfchancen. Durch zwei Dreipunktwürfe zum 29:35 erspielte sich München kurz vor der Halbzeit die Führung. Im dritten Viertel, oftmals die Schwachstelle der Lions, nahmen die Hausherrinnen diesmal das Heft des Handelns in die Hand und kamen durch gut herausgespielte Chancen häufig zum Korberfolg. Allerdings nutzten die Gäste kurze Aussetzer in der Karlsruher Defensive eiskalt aus und konnten so den knappen Vorsprung über die Zeit retten. Trotz der 70:77-Niederlage sahen Beobachter offensiv wie defensiv eine starke Mannschaftsleistung der Lions.

Beste Werferinnen waren Paulin Simon (14 Punkte), Vanessa Seemann (13), Laura Masek (11), Theresa Voß (11) und Leonie lang (10). Am 9. Januar wartet mit den bisher ungeschlagenen Fireballs Bad Aibling der Ligaprimus auf den PSK.