Ernüchternde Pleite zum Hinrundenabschluss

HandballKarlsruhe (ps). Zum ersten Spiel im neuen Kalenderjahr und gleichzeitig letzten Spiel der Hinrunde gastierte der PSK beim Tabellennachbar TV Malsch. Mit neuem Elan und dem klaren Ziel, die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen, gingen die PSK-Spieler in die Partie (TV Malsch – PSK, 30 : 29 (18 : 15)), so die Meldung des PSK.

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Den deutlich besseren Start erwischten die Gastgeber, die konzentriert aufspielten und sofort vorlegen konnten (3:1, 6:3). Probleme hatte der PSK vor allem in der Abwehr, wo man keinen Zugriff auf den Malscher Rückraum fand. Im Angriff jedoch kam man nach Anlaufschwierigkeiten endlich in der Partie an und konnte in Person von Dankowski und L. Riekert den Anschluss an den TVM wiederherstellen (6:5). Der psychologisch enorm wichtige Ausgleichstreffer sollte aber – wie noch viele weitere Male in der Partie – einfach nicht fallen. Stattdessen zogen die Hausherren auf fünf Toren davon; der PSK konnte bis zur Pause zumindest noch etwas verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel brachte der erst später zur Mannschaft gestoßene Kolb neuen Schwung in die Offensive – der Rückstand konnte weiter verkürzt werden (18:16, 19:17). Durch nun konzentrierte Abwehrarbeit ergaben sich dem PSK weitere Möglichkeiten zum Ausgleich, die jedoch allesamt ungenutzt blieben: In diesen Situationen schwächte man sich durch Zeitstrafen und schlechte Chancenverwertung immer wieder selbst. So lief dem PSK allmählich die Zeit davon und knapp zwei Minuten vor Schluss war die Partie beim Stand von 30:26 somit entschieden. In der Restzeit gelang nur noch brotlose Ergebniskosmetik.

Wieder einmal haben in den entscheidenden Phasen der letzte Wille und die unbedingte Entschlossenheit gefehlt. Der PSK muss nun auf sich selbst schauen und weiter von Spiel zu Spiel alles in die Waagschale werfen. Das nächste schwere Auswärtsspiel findet bereits kommenden Samstag, 16.01. statt, wenn man um 19:30 Uhr auf den derzeitigen Tabellenführer, die HSG Walzbachtal 2, trifft.

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Es spielten: Stoll, de Bel (beide Tor), Armbrust (7/3), Kungl (5), Riekert L. (5/2), Kolb (4), Dankowski (4), Siegel, Riekert V., Bernhard und Scheu (je 1), Ptok und Heß.