KSC kommt zwei Mal zurück –

Karlsruhe (mia). Die Schmach des 0:6 wollte der Karlsruher SC am Samstagmittag im Rückspiel gegen Eintracht Braunschweig wiedergutmachen. Die 12746 Zuschauer sahen ein enges Spiel, in dem sich der KSC gleich zwei Mal nach Rückstand zum 2:2-Endstand zurückkämpfte.

Der KSC war mit Erwin Hoffer im Sturm in die Partie gestartet. Beide Teams tasteten sich ab und kamen zu Möglichkeiten. Die beste der Eintracht nutzte Mirko Boland (22.) als er zum 1:0 traf. Zuvor hatte der KSC den Ball im Mittelfeld verloren.

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Der Ausgleich kam in der 29. Minute. Ofosu-Ayeh bekam den Ball an die Hand, das Schiedsrichterteam entschied auf Handelfmeter. Bevor Manuel Torres diesen zum 1:1 verwandeln konnte, gab es aber noch Diskussionen zwischen Valentini,  und Torres, zuletzt auch Sallahi, die den Strafstoß schießen wollten. Glück für Torres, dass Gikiewicz, der mit der Hand noch am Ball war, diesen nicht klären konnte.

Die heiß umkämpfte Partie ging mit dem 1:1 in die Pause. Kaum aber waren die Spieler wieder auf dem Feld, schockte Decarli den KSC mit seinem Tor zum 2:1 für die Eintracht. Boland führte den Eckball kurz aus, Khelifi flankte in den Strafraum, wo Decarli sich den Ball, frei stehend, noch einmal vorlegen konnte und zum 2:1 einschoss.

Der KSC-Coach reagierte und brachte Dimitris Diamantakos ins Spiel. Von nun an spielte der KSC mit zwei Spitzen. Ab der 60. Minute spielte der KSC allerdings nur noch zu zehnt nach der Ampelkarte von Sallahi.

Ein schnelles Spiel entwickelte sich und der KSC kam gleich zwei Mal zurück. Stoll leitete den schnellen Angriff ein, Valentinis Flanke traf Diamantakos im Lauf: 2:2. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten, die beste aber verpasste Torres (86.) als er das Tor um Haaresbreite verpasste.

KSC: Vollath – Valentini, Stoll, Gulde, Sallahi – Krebs (64. Prömel), Meffert – Torres, Yamada (57. Diamantakos), Gouaida – Hoffer (69. Traut).