PSK Lions machen wieder die 100 Punkte voll

PSK Lions vs Kirchheim 033Karlsruhe (ps). Nichts zu holen gab es am 20. Februar für den USC Heidelberg II bei den Basketballern des Post Südstadt Karlsruhe (PSK), die weiterhin die Tabellenführung in der Regionalliga Südwest verteidigen. Nachdem Heidelberg für die einzige Hinrundenniederlage der PSK-Lions gesorgt hatte, revanchierten sich die Korbjäger aus dem Karlsruher Süden mit einem überzeugenden 103:66-Sieg. Nach wenigen ausgeglichenen Minuten legten die Lions ihre Anfangsnervosität ab und fanden richtig ins Spiel. Einzig eine gute Reboundquote der Heidelberger sorgte dafür, dass diese zur ersten Pause nur mit 19:33 zurücklagen. Im zweiten Viertel schaltete der PSK noch einen Gang höher, stand auch in der Defense sicherer und holte sich die Mehrzahl der Rebounds, so die Meldung des PSK.

Der USC kam kaum mehr zum Korberfolg. Der Halbzeitstand von 59:27 für die Lions ließ keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen. Heidelberg kam jedoch deutlich aggressiver aus der Kabine und konnte sich im Anschluss oftmals durchsetzen. Karlsruhe behielt das Spiel jedoch unter Kontrolle und konnte auch das dritte Viertel knapp für sich entscheiden. Mit 78:44 ging es in den Schlussabschnitt, der gute Einzelaktionen auf beiden Seiten sah. Die Gäste konnten insbesondere in der zweiten Spielhälfte eigene Akzente setzen, den PSK allerdings zu keiner Zeit ernsthaft gefährden. Michael Baumer und Deon McDuffie trugen mit je vier Dreiern entscheidend zur hohen Karlsruher Punktausbeute bei. Basis des Siegs war jedoch eine gute Teamleistung. Alle elf eingesetzten Spieler trugen sich in die Scorerliste ein.

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Am meisten Punkte erzielte Baumer (19), gefolgt von Mc Duffie (14), Daniel Zovko (13), Martinis Woody (12) und Max Roser (11).

Basketballkrimi im „Löwenkäfig“: PSK-Lions verpassen den Sieg nur knapp

Nach einem hart umkämpften Spiel in der 2. Damen Basketball Bundesliga standen die Lions vom Post Südstadt Karlsruhe (PSK) am Abend des 21. Februar erneut mit leeren Händen da. Der Endstand von 66:68 gegen die Gäste vom TSV 1880 Wasserburg II war denkbar knapp, und die Leistung des Ligaschlusslichts aus Karlsruhe mehr als ebenbürtig. Das Spiel nahm spät Fahrt auf und war anfangs sehr defensiv geprägt. Beide Teams hatten Schwierigkeiten mit der gegnerischen Verteidigung und nach den ersten zehn Minuten lag der PSK knapp mit 11:14 zurück. Offensiv gelang den Kontrahenten bis zum Halbzeitstand von 26:26 weiterhin nicht viel.

Die Lions kämpften jedoch leidenschaftlich und meist erfolgreich um jeden Rebound. Auch das dritte Viertel sah ein Spiel auf Augenhöhe und mit 41:43 ging es in den turbulenten Schlussabschnitt. Dort zogen die Gäste aus Bayern bis auf neun Punkte davon, bevor Lions-Coach Jan Gipperich die Auszeit nahm und offensichtlich die richtigen Worte für seine Spielerinnen fand.

In der Folge glich Karlsruhe zum 56:56 aus und konnte mit dem 61:60 sogar kurzzeitig in Führung gehen. Nun zeigte sich die große Erfahrung der Wasserburger, die weiterhin sicher von der Dreier- und der Freiwurflinie verwandelten. Am Ende konnte auch ein spektakulärer Dreier, den Theresa Voß mit der Schlusssirene von der Mittellinie aus erzielte, die Niederlage nicht mehr abwenden. Trotz der nahezu aussichtslosen Tabellensituation zeigt das Team der Lions zum Saisonende großen Einsatz und den Willen, sich nicht sang- und klanglos aus dem Bundesliga-Unterhaus zu verabschieden.