KSC ohne Stoll nach Berlin?

KSC im SchneeKarlsruhe (mia). Das Fazit des Karlsruher SC nach der ersten Trainingseinheit in der Vorbereitung auf das Freitagabendspiel des KSC bei Union Berlin war wenig positiv. Innenverteidiger Martin Stoll, zuletzt gemeinsam mit Manuel Gulde Stammkraft in der Innenverteidigung, droht mit einer Oberschenkelzerrung auszufallen.

Keine intensive Einheit oder Zweikämpfe waren daran schuld, „das kommt ja noch dazu bei der ganzen Geschichte“, ärgerte sich Stoll.

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Dank des am Dienstag einsetzenden Schneefalls hatte KSC-Coach Markus Kauczinski seine Profis nach der Laufeinheit nur zum „bewegen“ auf frisch vom Schnee befreiten Kunstrasen geschickt. Nach nur zehn Minuten brach der KSC-Coach die Einheit ab. Stoll war es heftig in den linken Oberschenkel gefahren.

„Ich habe einen Schritt gemacht und dann fuhr es links rein. Es war nicht so ein Gefühl wie immer und deswegen war ich vorsichtig und jetzt müssen wir schauen wie es aussieht.“ Mannschaftsarzt Marcus Schweizer konnte keine Entwarnung geben nach der Untersuchung. Es könnte zu knapp werden für Freitag, so der KSC-Mannschaftsarzt.

Kommt Gordon in die Innenverteidigung

Sein Ersatz in der Innenverteidigung, Daniel Gordon, könnte damit zu seinem ersten Einsatz seit dem 22. August 2015 kommen. „Ich bin fit und fühle mich gut. Ich will natürlich in die erste Elf, gucken wir mal wann das der Fall sein wird.“

Lieber wäre es Gordon, wenn der KSC-Trainer in aufstellen wolle und nicht wegen der Verletzung müsse. „Ich kann mich nur mit meiner Trainingsleistung empfehlen, das steht außer Frage.“
In jedem Fall sei die kommende englische Woche für den KSC eine gute Chance. „Das ist noch einmal so ein bisschen wegweisend die nächsten Tage. Da wollen wir das Maximum erreichen. Auch wenn zwei Auswärtsspiele da anstehen, glaube ich können wir selbstbewusst sein, das Maximum anzustreben.“

„Das wird ein interessantes Duell,alte Försterei, ein Freitagabendspiel, das wird schon sexy. Das wird dementsprechend ein Kampfspiel, wir sind gewappnet und wollen unbedingt die drei Punkte.“