Glanzloser Sieg für die Lions in Crailsheim – Damen verpassen Sensation

PSK Lions vs Kirchheim 034Karlsruhe (ps). Auf die Basketballer des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) wartete am 27. Februar eine undankbare Aufgabe. Die Lions waren zu Gast bei der Bundesliga-Reserve der Crailsheim Merlins und ein Erfolg war Pflicht, wenn man weiterhin alle Chancen auf die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest wahren wollte. So bekam PSK-Coach Aleksandar Scepanovic dann auch einen soliden 91:81-Arbeitssieg seiner Mannschaft zu sehen. Die Grundlage schufen die Lions im ersten Viertel, das sie mit 32:13 für sich entscheiden konnten. Von diesem Vorsprung zehrte das Team aus der Fächerstadt die restlichen 30 Minuten der Spielzeit.

Während Crailsheim die zwei mittleren Spielabschnitte knapp für sich entscheiden konnte, waren die Auswärtspunkte für Karlsruhe im ausgeglichenen Schlussviertel nie in Gefahr. Die Lions offenbarten über die Partie hinweg insbesondere Schwächen von der Freiwurflinie, konnten dafür aber wiederholt durch effektive Tempogegenstöße und schön herausgespielte Kombinationen überzeugen. Topscorer war Dino Palcic mit 25 Punkten, gefolgt von Dino Jakolis und Branimir Mikulic (je 18). In den kommenden Wochen bahnt sich die Entscheidung im Meisterschaftsrennen an. Am kommenden Samstag empfangen die Lions den am stärksten gehandelten Konkurrenten SG Lützel-Post Koblenz, der allerdings am Wochenende von den wiha Panthers Schwenningen vorerst von Platz zwei verdrängt wurde. Die Schwenninger sind zu Gast im letzten Heimspiel des PSK am 2. April. Zuvor geht es für die Korbjäger aus dem Karlsruher Süden am 19. März jedoch noch zum Stadtrivalen KIT SC. Die Liga bleibt spannend.

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Knapp die Sensation verpasst: Lions fahren ohne Punkte nach Hause

Fast wäre den Zweitligabasketballerinnen des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) am 28. Februar eine große Überraschung gelungen. Beim Tabellenzweiten BasCats USC Heidelberg konnte das Ligaschlusslicht die Partie bis kurz vor Schluss spannend und ausgeglichen gestalten. Die Summe der kleinen Fehler auf Karlsruher Seite gab am Ende den Ausschlag für den 71:64-Sieg Heidelbergs. Vom Start weg war das Spiel schnell und kampfbetont. Der PSK überzeugte insbesondere durch sein schnelles Umschaltspiel, ließ aber seinerseits zu viele Offensivrebounds zu. Dennoch konnte der USC nie entscheidend davonziehen (Halbzeitstand: 35:30).

Nach der Pause überraschten die Lions mit einem entschlossenen Auftreten. Heidelberg kam nur selten zu freien Würfen und musste sich auf seine individuelle Klasse verlassen. Dennoch konnte Karlsruhe das dritte Viertel gewinnen und lag zu Beginn des Schlussabschnitts lediglich mit zwei Punkten zurück. Wenige Minuten vor Spielende ließ die Konzentration der Gäste jedoch nach und die favorisierten Heidelbergerinnen erzwangen die Entscheidung. Zufrieden mit der eigenen Leistung aber leider ohne den dritten Saisonsieg im Gepäck mussten die Lions die Heimreise antreten. Paulin Simon trug sich mit 25 Punkten in die Scorerliste ein, Vanessa Seemann erzielte 15 Punkte. Am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr empfängt der PSK im letzten Heimspiel der Saison die Rhein-Main Baskets.