KSC mit Nullnummer gegen Paderborn

Karlsruhe (mia). Der erste Heimdreier in 2016 sollte für den Karlsruher SC am Dienstagabend gegen den SC Paderborn her. Eine ereignislose Partie dagegen sahen die Zuschauer im Wildparkstadion. Es wurde aber eine torlose Nullnummer.

Erstmals mit Bjarne Thoelke in der Startelf und mit einer Doppelspitze war der KSC gestartet, um die drei Punkte in Karlsruhe zu halten.

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Thoelke (8.) war es auch, der die erste „Schussmöglichkeit“ des KSC hatte. Nach Ecke Enrico Valentinis, prallte der Ball von Thoelkes Oberschenkel ab in Richtung Tor. Wenige Minuten später brachte Valentini seinen Freistoß gefährlich in den Strafraum, wo Heinloths Versuch zu klären, besser aufs Tor des SCP ging.

Wechseln musste der KSC verletzungsbedingt früh. Manuel Torres hatte sich im Sprint am Oberschenkel verletzt, für ihn kam in der 31. Minute Boubacar Barry. Beide Mannschaften waren indes darauf aus, nichts zuzulassen, während nur wenig nach vorne passierte. Weiter fehlte es an Höhepunkten, nach hinten standen die Teams weiter gut, Chancen ergaben sich aber keine.

Keine Chancen

Dies änderte sich auch nach dem Seitenwechsel lange nicht. Bis zur 60. Minute sahen die 11.831 Zuschauer keine Torchance im Spiel.

In der 63. Minute zog der KSC keinen Nutzen aus seiner nächsten Ecke und auch der Konter brachte kein Tor. Der KSC hätte sich nicht beklagen dürfen über ein Gegentor. Wer aber den nächsten Torschuss aufs Tor von heuer Fernandez abgab, war nach Freistoß von Valentini erneut ein Paderborner. Tim Sebastian wollte klären und forderte damit seinen Keeper zur Glanzparade heraus.

Selbst hatte der KSC noch keinen Schuss aufs gegnerische Tor abgegeben.  Die 100-prozentige Chance kam für den KSC rund neun Minuten vor Abpfiff,. Gulde brachte den Ball nach vorne und traf Diamantakos in den Lauf. Seine Flanke konnte Barry aber direkt vor dem Tor nur an den Pfosten schießen.

KSC: Vollath – Valentini, Thoelke, Gulde, Kempe – Prömel, Meffert – Torres (31. Barry), Yamada – Hoffer (46. Gouaida 87. Manzon), Diamantakos.