KSC U19: „Wir sind am Zug“

KSC U19003Karlsruhe (mia). Um viel geht es für die U19 des Karlsruher SC am Samstag, 11 Uhr, im Wildpark gegen den FC Ingolstadt. Punkte hat die KSC-U19 noch kaum gesammelt. „Fakt ist, die Zeit des Schönredens ist vorbei. Es kommen die direkten Konkurrenten und wir haben fünf Punkte Rückstand. Wir sind am Zug. Es ist eine ganz einfache Geschichte“, so KSC-Coach Lukas Kwasniok.

Wenn der KSC das Spiel gewinne, „glaube ich, sind wir in der Lage eine Serie zu starten“. „Das Match spielt eine entscheidende Rolle. Wir können gegen jede Mannschaft bestehen, das haben wir gezeigt.“

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Individuelle Fehler und die individuelle Klasse des Gegners hatte der KSC U19 bisher immer den Garaus gemacht. „Gegen Ingolstadt, Heidenheim Saarbrücken bin ich guter Dinge, wenn wir diese Mentalität auf den Platz bringen. Aber es ist eine Kunst, das in jedem Spiel abzurufen und in jeder Situation fokussiert zu bleiben.“

Insgesamt sei der KSC-Coach „guter Dinge, weil ich glaube dass die Stabilität und Selbstvertrauen durch das Hoffenheimspiel gewachsen sind“. „Das war das erste Mal, wo ich das Gefühl hatte, wir können unseren Stiefel durchdrücken. Trotz der Niederlage war das wichtig für den Kopf, das Selbstverständnis zu sehen, wir können auch Hoffenheim an den Rand einer Niederlage bringen.“ Der KSC hatte die Hoffenheimer, die auf Platz zwei der Bundesliga der A-Junioren stehen, weitestgehend dominiert. „Dafür können wir uns nichts kaufen, aber es war sehr wichtig für die kommenden Aufgaben zu sehen, dass wir auch so ein Spiel abliefern können.

Personell kommen einige Spieler zurück, Grund zu ändern hat er aber auch nicht. Die Platzfrage ist dringlicher. Das Wetter spielt eine Rolle, ob ein Spiel auf Platz zwei möglich ist. Der Platz ist tief und holprig, der Regen und die Kälte spielen dem KSC dabei nicht in die Karten. Ein Ausweichen auf Kunstrasen will man aber verhindern, sofern möglich.