KSC im Pokal eine Runde weiter

Neubrandenburg (mia). Als Favorit war der Karlsruher SC zum Oberligisten FC Neubrandenburg in der ersten Pokalrunde gefahren. „Wir werden die Rolle annehmen und wollen gewinnen“, so KSC-Coach Markus Kauczinski vor der Partie. Schwer tat sich der KSC mit den Brandenburgern, die tief standen, konnte aber durch zwei Elfmeter und Krebs-Tor mit 3:1 (0:0) siegen

 

Booking.com

Der KSC war konzentriert gestartet und setzte die Gastgeber unter Druck. Zwingende Chancen hatte der KSC aber nicht in den ersten 25 Minuten. Neubrandenburg stand defensiv gut und verhinderte KSC-Chancen. Wie erwartet hatten sich auch die Oberligisten auf die Spielweise des KSC eingestellt, schafften es sogar bisweilen, sich zu befreien.

Der KSC kam mit seinem Spiel nicht wirklich gefährlich durch, zu einfallslos agierten die Karlsruher noch, wurden aber auch durch die Gastgeber erfolgreich gestört.

Strittig war die Entscheidung des Schiedsrichters in der 37. Minute. Nach Pass von Ray Yabo, wird Ilian Micanski im Strafraum gefoult, hier hätte man auch auf Strafstoß entscheiden können. Der KSC drängte weiter auf das Tor der Neubrandenburger, die wussten aber optimal die Angriffe zu stören, sodass der letzte Pass fehlte. Die beste Chance für den KSC kam kurz vor der Pause. Nach Ecke durch Sascha Traut, köpft Micanski aber am Tor vorbei.

Zwei Elfer für den KSC

In die Kabine ging es mit dem für den KSC unbefriedigenden 0:0-Unentschieden. Keine drei Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als Christoph Fischer das Tor für die Gastgeber erzielte. Nachdem Daniel Nawotke nur den Pfosten getroffen hatte, konnte Fischer zum 1:0 einschieben. Lange dauerte es aber nicht, bis der KSC ausgleichen konnte. Nach einer Hereingabe kommt Gaetan Krebs an den Ball und gleicht für den KSC aus.

In der 56. brachte ein Strafstoß das Führungstor für den KSC. Nachdem Micanski gefoult wurde, entschied der Schiedsrichter nun auf den fälligen Elfer. Jan Mauersberger verwandelte mustergültig zum 2:1. Der KSC hatte erneut einige Möglichkeiten, weiter zu erhöhen, traf aber erst wieder durch einen Elfer.  Nachdem Enrico Valentini von Meincke gefoult wird, erhöht Micanski durch den Strafstoß auf 3:1.

Nun hatte der KSC weiter den Lauf nach vorne und weitere Möglichkeiten. Das vierte Tor wollte aber doch nicht fallen. Sowohl Krebs als auch Nazarov scheiterten mit ihren Versuchen.

Mit dem 3:1-Sieg kommt der KSC eine Runde weiter im Pokal, die am 23. August ausgelost wird.

 

 

 

 

Orlishausen – Traut, Gulde, Mauersberger, Max (80. Kempe) – Peitz – Torres (71. Nazarov), Yabo, Krebs, Yamada (45. Valentini) – Micanski