KSC erhält Strafe für Vorfälle bei U19-Spiel

KSC U19 Fans004Karlsruhe (mia). Für den Karlsruher SC haben die Vorfälle beim A-Junioren-Bundesligaspiel des KSC gegen den FC Ingolstadt Folgen. Das DFB-Sportgericht hat nun seine Strafe ausgesprochen.

Wie abseits-ka nun erfuhr, muss der KSC eine Geldstrafe bezahlen und die Anzahl seines Sicherheitspersonals bei U19-Spielen verstärken. Die Vorgaben gelten bis zum 30. Juni. Die Erhöhung des Personaleinsatzes und die Vorfälle beim Spiel seien katastrophal, so KSC-Präsident Ingo Wellenreuther.

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Während das erste Heimspiel der KSC-Jugend gegen Heidenheim noch unproblematisch sein dürfte, befürchtet man beim KSC, dass man gegen Eintracht Frankfurt und den SV Darmstadt 98 auch noch b.i.g.-Sicherheitspersonal zur Personenkontrolle zusätzlich einkaufen muss, sollten Problemfans der Gästevereine mitkommen.

Der KSC hat diesem zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.  Der KSC erhält eine Strafe von 2.000 Euro, die bei nachweislicher Verwendung für „sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen im Juniorenbereich“ auf 500 Euro reduziert werden kann, so der DFB.

Zwei Auflagen hat der DFB dafür gestellt: Bis zum Ende der Saison 2015/16 müssen bei allen Heimspielen der A-Junioren-Bundesliga mindestens zehn Ordnungskräfte eingesetzt werden. Zudem muss es einen vom Innenraum abgegrenzten und eingezäunten Bereich für die organisierte Fanszene geben.