Engagierte Karlsruher Rugby-Männer
(Karlsruhe Rugby Foto: „Choptackle Photography“.)
Karlsruhe (pm). Bei bestem Rugbywetter in Frankfurt mussten die Karlsruher Herren die nächste personelle Hiobsbotschaft schon vor dem Ankick hinnehmen: Weiß verletzte sich beim Aufwärmen, sodass Karlsruhe ohne Auswechselspieler in die Partie gehen musste.
Trotz dieser schwierigen Ausgangslage entwickelte sich zunächst ein offenes Spiel. Frankfurt legte die ersten Punkte vor, doch Karlsruhe antwortete stark: Künzig konnte zum Versuch ablegen, Seeberger erhöhte sicher. Insgesamt präsentierten sich die Gäste in vielen Bereichen verbessert. Vor allem an den offenen Gedrängen arbeitete Karlsruhe stark – Salim, Burger und Giles störten die gegnerischen Rucks immer wieder wirkungsvoll. Auch offensiv wurde die Mannschaft immer dann gefährlich, wenn sie sich konsequent an die eigene Struktur hielt.
Im weiteren Verlauf folgte jedoch eine schwächere Phase der Karlsruher. Die Frankfurter Hintermannschaft fand nun immer wieder Lücken und nutzte diese konsequent aus. So setzten sich die Gastgeber zwischenzeitlich auf 27:16 ab.
Besonders bitter: Verbinder Seeberger, der das Spiel bis dahin mit starken Pässen und guten Kicks hervorragend gelenkt hatte, verletzte sich an der Schulter und konnte nicht weitermachen. Da Karlsruhe bereits ohne Ersatzspieler angereist war, sprang ein Frankfurter Spieler ein, sodass die Partie vollzählig fortgesetzt werden konnte. Dafür an dieser Stelle ein ausdrückliches Dankeschön.
Doch Karlsruhe gab sich nicht auf und blieb bis zum Schluss dran. Erneut war es Künzig, der im Malfeld punkten konnte, später tauchte auch Beck zum Versuch ab. So kämpften sich die Gäste noch einmal heran und sorgten für den 39:28-Endstand.
Am Ende steht zwar keine Belohnung in Form von Punkten, aber eine engagierte Leistung unter schwierigen Bedingungen, auf der sich aufbauen lässt.
