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SG Stupferich knüpft an bekannte Heimschwäche an

Stupferich (JZ). Wettbewerbsverzerrung kann man der SG Stupferich jedenfalls nicht vorwerfen. Wie schon gegen die Abstiegskandidaten VfB Knielingen und SV Huchenfeld verlor man auch gegen den Drittletzten aus Büchig.

Vor dem Spiel wurde auf Stupfericher Seite Murat Demiral verabschiedet, der nach vier Jahren im Trikot der SG Stupferich seine Karriere beenden wird.

Bereits nach drei Minuten gingen die Gäste in Führung. SG – Schlussmann Daniel Tomic hatte sich vor dem eigenen Strafraum verdribbelt. Der Ball wurde quergelegt, und Simon Markovic erzielte die frühe Führung. Wie schon in der Begegnung gegen Huchenfeld fand die SG im ersten Abschnitt überhaupt nicht in’s Spiel. Die wenigen Möglichkeiten, die es gab, wurden vertändelt: In der 20. Minute wurde Emirhan Yasa im gegnerischen Strafraum angespielt, der Ball wurde aufgelegt, nochmals quergespielt, bis die Büchiger Abwehr geklärt hatte.

Auf der anderen Seite leistete sich SG-Verteidiger David Krämer am eigenen Strafraum ein Foul, für das er die gelbe Karte zu sehen bekam. Den anschließenden Freistoß schoss Selimhan Solmaz in Richtung Tormanneck und überwand Tomic zum 0:2. Fünf Minuten vor der Pause schloss Philipp Gellert einen Konter zum vorentscheidenden 0:3 ab.

Bei der SG kam nach dem Seitenwechsel Spielertrainer Rouven Gondorf in die Partie, und das Spiel der Platzherren wurde besser (schlechter hätte es allerdings auch nicht werden können). Nach einer knappen Stunde hatte sich auf der linken Seite Tim Streuff durchgesetzt und den Ball vor das Tor gespielt, wo Paul Weiß einen Schritt zu spät kam. Nach Zuspiel von Streuff versprang Routinier Jérôme Gondorf der Ball etwas, so dass er nur die Latte traf. Die Gäste beschränkten sich auf gelegentliche Konter, die aber durchaus gefährlich waren. Der eingewechselte Eray Toprakazzar trieb den Ball nach vorne. Gellert hatte sich schön freigelaufen, schoss aber knapp über das Tor. In der 78. Minute fiel endlich ein Tor für die SG.

Streuff hatte den Ball scharf vor das Tor gebracht. Weiß hielt den Fuß dagegen, und es hieß nur noch 1:3. Anschließend versuchte es Weiß von der Strafraumgrenze, kurz darauf mit einem Kopfball aus kurzer Distanz, doch beides Mal blieb SV-Torwart Tobias Weingärtner Sieger. Mehr als der Ehrentreffer war für die SG an diesem Tage nicht drin. (JZ)