Spieltag der Motoball-Bundesliga Süd
Foto: Archiv Archiv: Motoball Puma gegen Taifun
Quelle: RayKun
Der MSC Comet Durmersheim hat das Derby in der Motoball-Bundesliga Süd gegen den MSC Taifun Mörsch für sich entschieden und damit Anschluss an das Spitzenduo gehalten. Über den ersten Sieg freute sich indes der MSC Malsch, während der MSC Ubstadt-Weiher eine Pflichtaufgabe löste.
Von Wesley Baankreis
Im Mittelpunkt des Wochenendes stand klar das Duell der Lokalrivalen aus Durmersheim und Mörsch. In einem spannenden Nachbarschaftsduell erwischten die Hausherren den besseren Start. Mit zwei Toren innerhalb von 81 Sekunden brachte Patrick Licht (18./19.) die Durmersheimer kurz vor Ende des ersten Viertels in Führung. Danach blieben Tore auf beiden Seiten lange Mangelware, bis Luis März (57.) mit dem Anschlusstreffer neue Spannung in die Partie brachte. Zwar stellte der MSC Comet durch den dritten Licht-Treffer (65.) den alten Abstand zu Beginn des vierten Durchgangs wieder her. In der Schlussphase war es Taifuns Marcel Batrenik (76.), der per Elfmeter zum 3:2 traf und für eine spannende Schlussminuten sorgte. Zwei 2-Minuten-Strafen gegen die Gäste, auch Durmersheim erhielt im gleichen Zug noch eine Zeitstrafe, eineinhalb Minuten vor dem Ende und damit eine Unterzahl, sorgten für die Vorentscheidung und den Derbysieg für die Gastgeber.
Seine Pflichtaufgabe hat derweil der MSC Ubstadt-Weiher souverän gelöst. Vor eigenem Publikum feierte der Zweite einen 14:1 (4:0)-Kantersieg gegen den MSC Philippsburg. Den Weg dafür ebneten die Gastgeber innerhalb von vier Minuten im ersten Viertel. Nach dem 1:0 (8.) von Domink Hassis legte Luca Böser (9./12.) mit einem Doppelpack direkt das 3:0 nach. Danach ging es lange ruhiger zu, bis Hassis (22.) im zweiten Viertel den 4:0-Pausenstand nachlegte. Im Anschluss wechselten die Ubstädter früh durch und verwalteten den Vorsprung zunächst bis zur Halbzeit. Erst nach dem Seitenwechsel nahm die Offensive des Tabellenzweiten noch einmal richtig Fahrt auf. Vier weitere Tore von Luca Böser (42./51./64./70.) sowie drei Treffer durch Kevin Gerber (55./56./61.), ein Doppelpack von Dominik Hassis (76./78.) sowie ein Treffer von Jan Zoll (69.) sorgten für die 14:0-Führung. Den Ehrentreffer für Philippsburg erzielte Nuri Arslan (80.) quasi mit dem Schlusspfiff.
Große Freude herrschte am Samstagabend in Marsch. Im Kellerduell gegen die MBV Budel feierte der MSC Marsch beim 4:2 (4:2)-Erfolg den ersten Sieg der Saison. Dabei belohnten sich die Hausherren für eine jüngst stetig ansteigende Leistungskurve mit der besten Offensivleistung der Saison. In einer intensiven Partie lieferten sich beide Teams bis zum Ende ein ausgeglichenes Duell, dass letztlich innerhalb von zwölf Minuten im zweiten Viertel entscheiden wurde. Zwischen der 23. und 34. Minuten fielen alle sechs Tore des gesamten Spiels nachdem Alexander Kleinbichler mit dem 1:0 (23.) den Torreigen eröffnete. Nachdem Budel durch Sven Neijssen (24.) zunächst noch schnell ausgleichen konnte, ging der MSC direkt wieder in Führung. Dabei erzielte Enrico Kölmel (30./32.) mit direkt verwandelten Freistoßstoren in Folge die sehenswertesten Treffer des Tages. Zwar verkürzte Nicky van Eard (33.) direkt wieder auf 3:2. Das kurz darauf folgende 4:2 von Kleinbichler (34.) sollte aber schon früh die Entscheidung besorgen. „Es war ein harter Kampf, den wir aber schlussendlich für uns gewinnen konnten“, freute sich ein erleichterter MSC-Sportleiter Lukas Schmidkunz nach der Partie.
