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Fußball

ASV Durlach macht das halbe Dutzend voll

Foto: Samuel Degen

Durlach (asv). Wer am Sonntag zum Spiel des ASV Durlach gegen den FC Flehingen nicht rechtzeitig im Stadion war, hat unter Umständen mehrere Tore verpasst: Nach 14 Minuten stand es nämlich bereits 3:1 für den ASV Durlach.

Äußerst temperamentvoll hatte die Partie der Mannschaft aus der Markgrafenstadt gegen den Aufsteiger aus dem Kraichgau begonnen. Nach sechs Minuten gelang Valentino Vujinovic nach Pass von Richard Danilov aus 18 Metern mit einem platzierten Schuss hoch ins rechte Eck der Führungstreffer, der jedoch genau eine Minute Bestand hatte, weil im Gegenzug die auch im heutigen Spiel nicht fehlerfreie ASV—Defensive an der Strafraumgrenze nicht rechtzeitig eingriff und Flehingens Offensivakteur Moritz Martin zu einem unhaltbaren Flachschuss zum Ausgleich einlud.

Auch der hatte nur eine Minute Bestand, weil der aufgerückte Raúl Javier Amaro dasselbe rechte Tordreieck anvisierte wie zuvor schon Valentino Vujinovic und genauso unhaltbar per Traumtor traf (8.). Schon in der 14. Minute erhöhte der ASV auf 3:1, als der erstmals eingesetzte Julian Fortomaris aus kurzer Distanz einen Querpass von Valentino Vujinovic verwertete.

Das Spiel beruhigte sich danach nur kurz. Plötzlich stand es nur noch 3:2, als die Durlacher in der eigenen Hälfte vergeblich ein Foul an Slaven Jurisa reklamierten, der durchaus gerechtfertigte Pfiff aber ausblieb und die Balleroberung unmittelbar zum Anschlusstreffer durch Ali Yurdakul führte (27.). In der 36. Minute rächte Slaven Jurisa die erlittene Ungerechtigkeit dann auf seine Weise und verwandelte einen direkten Freistoß zum 4:2 und damit zu einem einigermaßen beruhigenden Vorsprung zur Pause. In den zweiten 45 Minuten sollte es ruhiger zugehen, zumal der ASV jetzt sicherer den Ball zirkulieren ließ als zuvor.

In der 56. Minute schaffte Valentino Vujinovic, der einen Pass von Slaven Jurisa aus kurzer Entfernung ins Gehäuse stocherte, mir dem 5:2 klare Verhältnisse. Richard Danilov setzte in der 70. Minute noch einen drauf, als er einen Pass von Blagoj Angelov aufnahm, zu einem willensstarken Solo ansetzte und das Spielgerät flach im rechten Eck unterbrachte (Foto). Der ASV war damit letztlich souveräner Sieger nach anfänglichen Defiziten in der Defensive, der Aufsteiger aus dem Kraichgau enttäuschte nicht und verfügt erkennbar über gute Offensivqualitäten. Die Begegnung war von besonderer Fairness gekennzeichnet – es gab nicht eine gelbe Karte.