Pokalhalbfinals und ein Nachholspiel im Motoball
Archivbild Motoball Halle gegen Budel Foto: Motoball.de
Eigentlich sollte das Wochenende ganz im Zeichen der Halbfinals des ADAC Motoball-Pokals stehen. Neben den beiden Partien der Vorschlussrunde steht zudem ein Nachholspiel der Bundesliga Süd auf dem Programm.
Von Wesley Baankreis
Genau die Partie eröffnet das Wochenende, wenn der MSC Ubstadt-Weiher am Freitagabend die MBV Budel ab 18.30 Uhr empfängt. Die Rollen sind dabei klar verteilt und die Hausherren können mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Platz zwei im Süden machen. „Natürlich möchten wir das Spiel gewinnen. Die Ansätze nach der Sommerpause waren trotz der Niederlage gegen Kuppenheim gut. Zumal die Personallage nicht optimal war“, sagt MSC-Sportleiter Dominik Hassis. Gleichzeitig sind die Ubstädter aber auch gewarnt. Vergangene Woche schrammte Budel nur knapp an der großen Überraschung vorbei in Mörsch. Am Ende gab es dennoch zumindest einen unerwarteten Punkt für den Außenseiter aus den Niederlanden. „Wir sind auf jeden Fall vorgewarnt und werden die Partie sicher nicht zu locker angehen“, sagt Hassis.
Gleichwohl darf der MSC Ubstadt-Weiher nicht alle Energie schon am Freitagabend verbrauchen. Keine 48 Stunden nach dem Nachholspiel wartet auf den MSC das Halbfinale im ADAC Motoball-Pokal. Und da kommt es zu einem echten Kracher, wenn die Ubstädter am Sonntag ab 15 Uhr beim MSC Comet Durmersheim ranmüssen. „Das ist schon das Topspiel. Zumal wir uns eine Woche später schon wiedersehen. Unser Ziel ist es auf jeden Fall, beide Spiele zu gewinnen und den Heimvorteil zu nutzen“, sagt Comet-Spielertrainer Timo Brunner, der mit einem „vollen Haus“ am Sonntagnachmittag rechnet. Gleichwohl sind die Vorzeichen bei beiden Teams nicht optimal, fehlen auf beiden Seiten mit Timo Brunner (Durmersheim) und Jan Zoll (Ubstadt-Weiher) jeweils Leistungsträger. Für die Gäste spricht indes, dass sie zum Zeitpunkt des Pokalspiels zwei Spiele nach der Sommerpause absolviert haben und entsprechend mehr im Rhythmus sein sollten. „Nachdem wir im vergangenen Jahr nicht am Pokal teilgenommen haben, wollen wir jetzt ohne Frage auch den finalen Schritt machen und ins Endspiel einziehen“, sagt Ubstadts sportlicher Leiter Dominik Hassis. Wie sich ein Einzug ins Finale anfühlt, kennen indes die Durmersheimer besonders gut, schafften sie es 2025 doch ins Endspiel. Entsprechend spannend dürfte das Duell werden.
Klarer verteilt sind derweil die Ausgangslagen im zweiten Halbfinale. Dabei ist der gastgebende MSC Taifun Mörsch am Freitagabend ab 19 Uhr gegen den MSC Puma Kuppenheim der Außenseiter. Zwar hat der Rekordmeister mit dem Heimrecht einen leichten Vorteil. Klarer Favorit ist aber Titelverteidiger und Bundesliga-Primus Kuppenheim, der bislang alle Pokalspiele klar und deutlich sowie ohne Gegentor für sich entschieden hat. Zumindest letztere Serie möchten die Mörscher, die als Lucky Loser in die Runde der besten Vier einzogen, vor eigenem Publikum beenden und sich ordentlich verkaufen.
