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Wie immer: Nichts zu holen in Langensteinbach

Foto: ASV Durlach

Durlach (asv). Der letzte Sieg des ASV Durlach gegen den SV Langensteinbach datiert aus dem Jahr 2013. Damals gewann der ASV 3:1 auswärts und stieg in die Verbandsliga auf. Seither begegneten sich die Mannschaften immer wieder, doch nie mehr gewann der ASV und kassierte oft sogar fünf Gegentore.

So schlimm sollte es diesmal nicht werden, doch der selbstbekennende Meisterschaftsfavorit von der Wagenburg gewann gegen den ASV mit 3:1 (2:1) und holte im siebten Heimspiel den siebten Sieg. Dabei hatte sich der ASV die Niederlage weitgehend selbst zuzuschreiben und verschlief die Anfangsphase komplett. Schon in der 8. Minute köpfte der aufgerückte Christoph Persch einen von der Torauslinie hereingeflankten Freistoß unbedrängt von der staunenden ASV-Abwehr zum Führungstreffer ins Netz.

Und in der 26. Minute landete ein missglückter Spielaufbau-Pass direkt bei SVL-Außen Janis Merz, der das 2:0 durch Aaron Horntrich einleitete. Erst danach zeigte der ASV kurzzeitig spielerische Ideen, kam durch Valentino Vujinovic zu zwei Chancen und durch Marco Varivoda, der kurz zuvor schon an der Querlatte gescheitert war, aus dem Gewühl heraus zum Anschluss (45.). Nach der Pause wollte der ASV mehr und öffnete die Defensive, mit der Folge, dass Aaron Horntrich per Konter das 3:1 nachlegte (54.). Danach konnten sich die Langensteinbacher in die Defensive zurückziehen.

Dem ASV, bei dem fünf Spieler zum Einsatz kamen, die 20 Jahre oder jünger sind, gingen dann allmählich die Ideen aus, mit Ausnahme eines ungefährlichen Torschusses von Jan Trampus (62.). Zu sehr versuchten es die Durlacher, die ohnehin im Zweikampfverhalten viele Selbstverständlichkeiten vermissen ließen, durch die Mitte und konnten ihr Spiel nicht den widrigen Langensteinbacher Bodenverhältnissen anpassen, die ein schnelles oder präzises Passspiel nicht zuließen. Die Bodenverhältnisse werden aber am kommenden Wochenende in Durlach kaum besser sein, wenn der zuletzt zweimal ohne Niederlage gebliebene VfB Knielingen seine Visitenkarte im Turmbergstadion abgibt.