KSC will Testspiel ernst nehmen – Zwei Tore pro Ligaunterschied

KSC Training 29 Juni014Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC hatte am Donnerstag einen weiteren Gast auf dem Trainingsplatz. KSC-Spieler Grischa Prömel stand unter Beobachtung des Mitarbeiters der Nada (Nationalen Anti Doping Agentur), der für einen Doping-Test im Trainingsbetrieb vorbei gekommen war.

Der Nada-Beauftragte hatte sich mit der Donnerstagvormittag-Einheit den perfekten Termin für den Dopingtest beim KSC ausgesucht. Denn auf den ausgewählten KSC-Spieler Prömel musste er lediglich eineinhalb Stunden warten.

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Da am Mittag noch eine weitere Einheit für die Profis vorgesehen war, gab es vormittags lediglich eine verkürzte Trainingsrunde.  Hiroki Yamada machte dagegen zunächst Platzreha und ging dann laufen.

Einer, dem diese Art der Einheiten wohl bekannt sind, ist auch KSC-Urgestein Martin Stoll. „Jeder Trainer hat eine andere Art und Weise. Für mich ist das aber nix neues. Ich hatte das vor rund zehn Jahren schon mal. Es ist gut.“

Das erste Testspiel des KSC gegen den FC Bruchsal am Samstagmittag müsse nun jeder Spieler als Möglichkeit nutzen, „sich zu präsentieren, gerade beim neuen Trainer“. „Wir wollen schauen, so schnell wie möglich in eine neue Formation zu kommen, die funktioniert“, so Stoll.

Auch KSC-Coach Oral stellt klar, dass man den Test ernst nehmen wolle. „Ich will sehen, dass die Vorgaben umgesetzt werden.“ Natürlich gebe es die Ansage, pro Ligaunterschied des Gegners müssen die Karlsruher zwei Tore machen. Eine Strafeinheit bei Nichterreichen gebe es aber nicht.