Giner gewinnt die Mauk Open

v.l.n.r.: Andreas Reiffer (Turnierdirektor), Sieger Marc Giner (ESP), Finalist Yannick Hanfmann (Karlsruhe), Wolfgang Senn (Präsident)
v.l.n.r.: Andreas Reiffer (Turnierdirektor), Sieger Marc Giner (ESP), Finalist Yannick Hanfmann (Karlsruhe), Wolfgang Senn (Präsident)

Karlsruhe (ps). Das wegen anhaltenden Regens abgebrochene Halbfinale zwischen Yannick Hanfmann und Andreas Beck wurde beim Stand von 5:4 für Beck am frühen Sonntagmorgen fortgesetzt.
Bei strahlendem Sonnenschein konnte sich der Karlsruher Hanfmann im ersten Satz mit 7:6(5) durchsetzen. Auch im zweiten Satz konnte sich keiner der Spieler entscheidend durchsetzen, so blieb das Match ausgeglichen und der zweite Satz ging ebenfalls in den Tie-Break. Nach langen Ballwechseln, bei denen keiner der Spieler einen Fehler zuließ, setzte sich Hanfmann schlussendlich mit 7:6(5) 7:6(6) durch.
Im Finale traf der Champion von 2014 auf den Spanier Marc Giner, der sich schon am Vortag gegen Roberto Cid Subervi aus der Dominikanischen Republik durchgesetzt hatte. Im ersten Satz spielte sich Hanfmann nach kurzem Abtasten in einen Rausch und holte sich den ersten Durchgang mit 6:2. Während Giner im zweiten Satz nochmal zulegte, merkte man dem Karlsruher an, dass er schon ein langes Spiel am Tag gespielt hatte. Er setzt ein ums andere Mal seine Vorhand ins Netz und musste den zweiten Satz mit 6:1 an den Spanier abgeben. Auch im dritten Satz beherrschte der Spanier das Spiel und konnte nach 1:34 h seinen vierten Championship Ball verwandeln.
Nach dem Match freute sich der Karlsruher vor der Familie in der Heimat spielen zu können, auch wenn es nicht zum Turniersieg gereicht hat.
Giner bedankte sich für die Teilnahme an dem ITF Future Turnier. Zudem kann er sich über 1300 $ Preisgeld und 18 Punkte für die ATP Weltrangliste freuen.
Die Ergebnisse des Tages im Überblick:
Halbfinale:
Yannick Hanfmann (Karlsruhe/Nr.1) – Andreas Beck (Stuttgart/Nr.3) 7:6 (7:5) 7:6 (8:6)
Finale:
Marc Giner (ESP/Nr.2) – Yannick Hanfmann (Karlsruhe/Nr.1) 2:6 6:1 6:3