KSC II macht Chancen nicht rein – „Wie verhext“

ksc II014 sartoriKarlsruhe (mia). Die Oberligamannschaft des Karlsruher SC hätte noch eine Stunde länger spielen können, der Ball wollte nicht über die Linie des KSC II-Gegners SV Sandhausen II.

Zahlreiche Chancen hatte sich der KSC II erspielt und in Durchgang eins nur eine Möglichkeit bei seinen Gästen zugelassen hatte. Nutzen konnten die Karlsruher ihre Chancen aber nicht.

Booking.com

Kai Kleinert Kapitän des KSC II suchte nach Worten für die zahlreichen vergebenen Chancen. „Irgendwann muss der Knoten platzen. Aber so langsam weiß man nicht mehr, ob es verhext ist.“

Auch KSC II-Coach Stefan Sartori schüttelte angesichts der mangelnden Chancenverwertung seines Teams den Kopf: „Wir wissen nicht, was wir verbrochen haben. Wir haben Chancen und machen die Dinger nicht rein. Wir dominieren das Spiel, haben nur eine Chance zugelassen – es ist Wahnsinn.“

Der KSC hatte Lattentreffer, Pfostenschüsse oder scheiterte auf den letzten Metern am Keeper oder einem gegnerischen Fuß der dazwischen geschoben wurde. „Es ist nicht mehr lustig so langsam, wir müssen uns belohnen.“ Denn so etwas könne sich auch rächen, wenn man hinten aufmache. „Wir haben am Schluss wild gespielt und alles nach vorne geworfen, das kann auch schief gehen.“

KSC II: Gessl, Cisse, Schunke, Sheron, Vujinovic (60. Sprich), Grupp, Fossi, Veith (70. Reith), Kleinert, Marcel Mehlem, Luibrand