KSC ist „mit dem Auftritt sehr zufrieden“

KSC Enrico Valentini
KSC Enrico Valentini

Karlsruhe (mia). Das 1:1 des Karlsruher SC gegen den FC St. Pauli brachte zwar einen Punkt, den ersehnten ersten Saisonsieg für den KSC aber noch nicht. Im Anschluss an die Partie äußerten sich die Spieler und Verantwortliche des KSC und der Hamburger.

Sportdirektor des FC St Pauli Thomas Meggle:“ Wir müssen uns schon die Frage stellen warum wir das Spiel nicht gewonnen haben. Es war verhalten in der ersten Halbzeit von beiden Mannschaften. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir die Chance den Deckel zuzumachen, selbst nach dem 1:1 hatten wir noch ein, zwei hundertprozentige Chancen, Marvin Ducksch, Bouhaddouz und wir gewinnen dieses Spiel nicht. IN Stuttgart haben wir so ein Spiel noch verloren, heute nehmen wir einen Punkt mit. Es war eine sehr konzentrierte Defensivleistung mit eineinhalb Torchancen für den KSC und vorne vier, fünf Hochkaräter zeigt einen gelungenen Auftritt mit dem falschen Ergebnis.“

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KSC-Profi Martin Stoll: „ich strahle, dass wir doch noch einen Punkt mitgenommen haben. Dass das nach der Ersten Halbzeit nicht so aussah, das wirkte sehr verunsichert, was verständlich ist, in der Situation. Wir müssen uns das mit Kampf hart erarbeiten. Das haben wir in der zweiten Halbzeit gemacht. Das sollte Hoffnung geben, dass die Mannschaft funktioniert. Wir haben mit der ganzen Mannschaft verteidigt. Zu den Chancen haben wir eingeladen. Das sollte Hoffnung geben, dass jeder mit Bewusstsein dabei ist. Über einfache Mittel Punkte zu holen funktioniert. Das Geile ist, dass uns keiner etwas zurechnet in Hannover. Jeder denkt ist eine klare Geschichte für 96. Das gibt uns nur noch mehr Power dahin zu gehen, das anzugehen. Denke dass wir das hinkriegen.“

Sieg wäre verdient gewesen

KSC-Spieler Enrico Valentini: „Ganz ehrlich haben wir in der zweiten Halbzeit, wenn man die so annimmt, gezeigt, dass wir ein Team sind. Das erinnert ein bisschen an letztes Jahr. Da hatten wir auch drei Mal hintereinander 1:1 gespielt.und sind drei Mal zurückgekommen. Da hat man unseren wahren Teamgeist gesehen. Ich glaube das war ein Wendepunkt für uns für die Saison, auch wenn es nur ein Punkt war, weil danach noch Chancen kamen. Wenn es nur das 1:1 gewesen wäre und danach nichts mehr, würde ich was anderes sagen, aber wir haben klar gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollten und wir haben ganz klar und deutlich die Haupttribüne dann auf unsere Seite bekommen. Deswegen ist es ein klar verdienter Punkt, wenn wir nicht auch sogar mehr verdient gehabt hätten. Sehr wichtig vor allem wenn wir jetzt gegen Hannover, einen sehr guten Gegner spielen. Das kommt vielleicht genau gelegen. Es ist eine Mannschaft mit absoluter Qualität und auch Schwächen. es ist ganz klar, es ist ein schweres Pflaster.“

KSC-Sportdirektor Jens Todt: „Ich bin mit dem Auftritt sehr zufrieden. Es war nicht der große Befreiungsschlag punktemäßig. Aber mit dem Auftritt bin ich sehr zufrieden. Wir mussten wieder einem Rückstand hinterher rennen, waren verunsichert aber haben uns ins Spiel zurück gebissen. Jede Woche gibt es ein, zwei andere, die einen kapitalen Fehler machen. Kein Vorwurf, es ist halt jede Woche ein anderer. Ich hoffe, dass wir damit demnächst durch sind. Aber ich finde für die Entwicklung der Mannschaft ist es ein wichtiges Spiel gewesen mit einem wichtigen Punkt. Mühsame Wochen, aber insgesamt gut.“

„Wollten gewinnen“

KSC-Coach Tomas Oral: „Ich denke man konnte sehen, dass die Mannschaft aufgrund der letzten Niederlage damit zu kämpfen hatte. Wir haben versucht in dieser Woche das aus den Kleidern zu schütteln.  Aber wir wussten, dass wir auf der anderen Seite einen Gegner hatten, der einen Sieg erzwungen hat und mit einem anderen Selbstvertrauen auftreten kann. Unsere Jungs waren von Anfang an gewillt, das konnte man sehen. Was wir nicht gut gemacht haben war, dass wir zu viele Standards um den Strafraum zugelassen hatten. Der Gegner hatte zwei Situationen, wo der Torwart zur Stelle war. Aber auch haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht, Tore zu schießen. Beim 1:0 konnte der Gegner nicht viel dafür. Unsere Mannschaft war dann verunsichert. Was wir in der zweiten Halbzeit schlecht gemacht haben, den Gegner mit zwei kapitalen Fehlern zu Toren einzuladen, Rene hat aber überragend gehalten. Da war zu spüren wir können zurück kommen. Wir machen den Ausgleich und müssen dann den Doppelschlag machen. Machen wir nicht. Wenn du da das 2:1 machst gehst als Sieger vom Platz. Am Ende muss man mit dem Punkt zufrieden sein, auch wenn wir es nicht sind. Weil wir unbedingt Siege einfahren wollen und in andere Tabellenregionen wollen. Man muss weiter dran arbeiten und darf nicht die Nerven verlieren. Jeder konnte sehen, dass wir nicht gebunkert haben, sondern offensiv gewechselt haben.“