abseits-ka

Sport aus Karlsruhe und der Umgebung

Karlsruher SC

KSC-Auftritt „ungenĂ¼gend“ – harmlos unterlegen

KSC-Training 20 09040Karlsruhe/Hannover (mia). Ausgerechnet bei Aufstiegsfavorit Hannover 96 musste der Karlsruher SC am Mittwochabend ran. Der KSC präsentierte sich zu harmlos und unterlag den Gastgebern verdient mit 0:1.

Unverändert gegenĂ¼ber des Spiels gegen St Pauli hatte KSC-Coach Tomas Oral seine Elf in Hannover an den Start geschickt und die musste nach sieben Minuten bereits das Gegentor hinnehmen.

Stefan Strandberg konnte den Ball nach FreistoĂŸ zu einfach vors Tor bringen, wo Felix Klaus aus rund zehn Metern unbedrängt einschoss. Kurz darauf wurde 96 erneut gefährlich, Franck Kom konnte Klaus aber in letzter Sekunde stören.

Der KSC kam die erste viertel Stunde kaum mehr aus seiner Hälfte heraus. 96 griff frĂ¼h an und agierte schnell und aggressiv. GlĂ¼ck kam dem KSC hinzu, dass Klaus (21.) das Tor verfehlte und Sobiech am zweiten Pfosten verpasste.

Noch zu harmlos

Wenig später aber hatte auch der KSC seine Möglichkeit. Diamantakos (22.) kam direkt vor dem Tor der Hausherren zum Schuss, der Ball wurde aber abgefälscht und verfehlte sein Ziel. Zu harmlos waren die Karlsruher noch.

Das hatte sich wohl auch Oral gedacht und brachte frĂ¼h Yann Rolim (29.) fĂ¼r Kom.  Während der KSC defensiv die Gastgeber weitestgehend entschärfen konnte, war man offensiv weiter ungefährlich.

Enrico Valentini (44.) rettete kurz vor der Linie vor dem zweiten Gegentreffer. Fossum Ă¼berlief Vollath und zog ab, Valentini rettete zur Ecke. Auch die brachte fĂ¼r 96 nichts, so blieb es beim 0:1 zur Pause.

Gesamtauftritt nicht ausreichend

„Man kann mal 0:1 gegen Hannover zurĂ¼ckliegen, aber nicht so mit dem Auftritt“, ärgerte sich KSC-Sportdirektor Jens Todt zur Pause in Sky.

„Der Gesamtauftritt ist Ă¼berhaupt nicht ausreichend. Wir mĂ¼ssen agieren, nicht nur reagieren. Ich verstehe nicht woher die Angst kommt. Es ist möglich hier was zu holen, aber nicht mit der Leistung.“ UngenĂ¼gend das Fazit des KSC-Sportdirektors.

Aus der Pause kam der KSC mit Florian Kamberi fĂ¼r Boubacar Barry. Der KSC war nun offensiver, wenn auch nicht weniger harmlos im Spiel und kam durch Rolim zu seinem ersten Schuss aufs Tor. Der Ball flog aber in der 50. Ă¼bers Tor.

Hannover griff weiter an, scheiterte aber an der eigenen Ungenauigkeit im letzten Abschnitt. Erst Karaman schaffte es frei vor dem Tor abzuziehen, Vollath aber war zur Stelle. Beide Teams agierten zu unsicher und harmlos. Die geforderte Ă„nderung im Auftritt war beim KSC nicht eingetreten. Zwar mĂ¼hten sich die Badener ab, es war allerdings zu unsicher und zu wenig.

Weder Kempe noch Diamantakos bekamen den Ball Ă¼ber die Linie, auf der Gegenseite scheiterte FĂ¼llkrug nur knapp. So blieb es bei der Niederlage fĂ¼r den KSC, der am Samstag Erzgebirge Aue im Wildpark empfängt.

KSC: Vollath, Kempe, Stoll, Thoelke, Valentini, Prömel, Kom (29. Rolim, 78. Hoffer), Stoppelkamp, Barry (46. Kamberi), Mavrias, Diamantakos.