KSC mit Scheissegal-Mentalität zum Sieg?

KSC-Training 22 09022Karlsruhe (mia). Ratlos waren die Spieler des Karlsruher SC nach dem harmlosen Auftritt gegen Hannover 96. Die KSC-Profis hatten es sich anders vorgestellt in der englischen Woche.

„Mal wieder haben wir die erste halbe Stunde komplett verpennt – aus welchen Gründen auch immer“, so KSC-Vizekapitän Enrico Valentini, „Wir hatten null Mut nach vorne zu spielen, die Kugel zu halten, mal was einzugehen, …“ zählt er auf.

Keine Angst vor Fehlern zu haben sei dem KSC abhanden gekommen, ärgert sich der KSC-Verteidiger. „Dann 30. bis 45. war es okay, aber es sieht nur okay aus, weil das davor so schlecht war.“

Nun steht am Samstagmittag mit Erzgebirge Aue ein Gegner an, der gut gestartet sei. Mit Pascal Köpke und Dimtrij Nazarov sind gleich zwei Ex-KSCler in ihren Reihen, die darauf brennen gegen den KSC zu treffen.

„Aue ist eine super Mannschaft, keine Laufkundschaft. Da sind ein paar Spieler dabei, die gegen uns besonders motiviert sind, aber auch für uns kann das eine Motivation sein. Das kann hoch ziehen“, so Valentini. Der KSC müsse nun schauen, dass die Qualität, die ´der KSC eigentlich habe, auf den Platz gebracht werde, fordert Valentini.

„So oder so muss eine Trotzreaktion kommen.“ Das sage er aber bereits zum achten Mal in der Saison. Im Pokal konnte der KSC ohne Ligazwang auftreten, vielleicht sei das die Lösung. „Vielleicht mal so denken, die Scheissegal-Mentalität an den Tag legen,  vielleicht klappt es dann, schlimmer kann es nicht werden.“