KSC II-Stürmer Eray Gür will noch torgefährlicher werden

Karlsruhe (mia). Er gehört zu den „Alten“ beim Oberligateam des Karlsruher SC. Der 21-jährige Eray Gür spielt seit der U15 beim KSC. Das erste Mal hat der Rastatter mit sechs Jahren gegen den Fußball getreten. „Mein Onkel trainierte eine Mannschaft beim FC Rastatt 04“, erklärt Gür. Dort begann er und wechselte dann zum KSC.

Er schaut viel Fußball privat, besonders Borussia Dortmund und der FC Bayern haben es ihm angetan. Er versucht sich von den Offensivkräften, die gerade erfolgreich sind, etwas abzuschauen. Etwas anderes als Offensivkraft konnte er sich nie vorstellen. „Defensivkräfte sind so weit vom gegnerischen Tor weg.“ Das ist komisch für ihn. Er hat Zug zum Tor, ihn ziehe es immer nach vorne.

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Nur torgefährlicher will er noch werden. Schließlich werden Stürmer an ihren Toren gemessen. In sechs Einsätzen hat er drei Tore in dieser  Saison erzielt. Daran arbeitet er.

Ziel: Profi beim KSC

Natürlich will Gür Profi beim KSC werden, darauf konzentriert er sich zu 100 Prozent.  „Es ist schön, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann“, so Gür, der vor den Spielen laut Musik hört, um sich zu konzentrieren. Nachdem beim KSC sein Vertrag in der Oberliga ausgelaufen war, hat er um ein weiteres Jahr verlängert. „Hier ist es sehr familiär, ich fühle mich wohl.“ Das war ein Grund, warum er verlängert hatte.

Der KSC II hat derzeit einen positiven Lauf.  „Die Oberliga ist dieses Jahr recht ausgeglichen und wir haben gute Qualität im Team“, so Gür, der bereits ein Jahr in der Liga gespielt hat. Es bleibt aber abzuwarten, wie es weitergehe. Den jüngeren Spielern steht er auch mit Rat und Tat zur Seite. Vor allem kommen sie und fragen ihn, wie es in der Oberliga ist, wie die Stadien sind. „Das ist ein großer Vorteil für uns, den wir nach dem Zwangsabstieg nicht hatten. Jetzt kennen wir die meisten Gegner.“