KSC-Stürmer Micanski: Es war nicht der „Tag für ein Tor von mir“

Karlsruhe (mia). Nach dem 1:1-Unentschieden des Karlsruher SC beim VfL Bochum ist der KSC mit einem „weinenden und einem lachenden Auge“ nach Karlsruhe zurückgekehrt, so KSC-Coach Markus Kauczinski. Denn der KSC hatte „ein gutes Spiel gemacht“ und einige gute Chancen, die man aber hatte liegen lassen.

„Wir haben alles gegeben, um zu gewinnen. Wir sind traurig, dass wir die Chancen liegen gelassen haben“, so Kauczinski. „Wir müssen noch lernen, die richtigen Entscheidungen vor dem Tor zu treffen“, seien dies Flanken, Rückpass oder Torschuss.

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Torschütze Manuel Torres ärgerte sich natürlich darüber, dass sein erster Saisontreffer nicht zum Sieg geführt hatte. „Es ist Sche…, ich mache ein Tor, aber wir gewinnen nicht. Aber die Mannschaft hat gut gearbeitet.“ Dass der KSC wieder Chancen hatte liegen lassen, sei ärgerlich, so „ist Fußball“ ergänzt er. „Es ist wichtig, dass die Mannschaft gut gearbeitet hat.“

Auch Ilian Micanski hatte gute Möglichkeiten gehabt, den KSC zum Sieg zu schießen. „Wir sind nicht ganz so zufrieden. Es gab viele Situationen, wo wir das Tor hätten machen können.“  Auch fehlte es am Glück. „Als ich die dritte Chance hatte, die nicht rein ging, dachte ich: heute ist nicht der Tag für ein Tor von mir. So war es leider auch.“
Es sei insgesamt ein ganz gutes Spiel gewesen, man müsse sich nun Gedanken machen, woran es lag und dies verbessern, so Micanski. Bis Sonntagmittag, 21. September, haben die Karlsruher dazu Zeit: dann steht für den KSC das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg an.