KSC: Dummes Geschwätz darf nicht runterziehen

KSC-Training 19 Oktober055Karlsruhe (mia). Vor der Partie des Karlsruher SC bei den Würzburger Kickers stellt KSC-Coach Tomas Oral klar: „Es spielt keine Rolle wer spielt, sondern wie wir uns präsentieren.“

Wenn die rund 1.500 KSC-Fans unter den erwarteten 11.500 Zuschauern am Freitagabend (18.30 Uhr) in Würzburg für Stimmung sorgen, will der KSC alles tun, die bittere 0:3-Niederlage gegen Nürnberg vergessen zu machen.

Booking.com

Gaetan Krebs, Martin Stoll und Rene Vollath können dem KSC in der Flyer-Alarm-Arena nicht helfen können, alle anderen „sind im Saft“.

„In der kurzen Woche sind wir voll konzentriert auf die Kickers aus Würzburg. Sind ein kein unbeschriebenes Blatt für mich. Sie sind auch keine Überraschung mehr am neunten Spieltag“, so KSC-Coach Tomas Oral über den Gegner mit viel Erfahrung und Potenzial.

„Alles was sie machen hat Hand und Fuß“, erklärt der KSC-Coach, der noch die letzten beiden Trainingseinheiten abwarten möchte, um zu entscheiden, welche Profis er an den Start schickt.

Dummes Geschwätz und negative Einflüsse

Man werde nach dem schlechten Start des KSC die Wende hinbekommen. „Wir sollten weiter daran glauben und mit voller Konzentration weiter daran arbeiten. Es ist nicht so, dass uns alles in den Schoß fällt, was Punkte oder Situationen anbelangt. Aber ich bin überzeugt davon, wenn die Mannschaft sich nicht runterziehen lässt von irgendwelchen negativen Einflüssen und vielem dummen Geschwätz, dass wir unsere Punkte holen und positivere Ergebnisse erzielen.“

Der KSC habe vier, fünf Punkte zu wenig. Das wisse man. Nach dem großen Umbruch sei das kein Wunder gewesen. Aber die Saison sei noch lange, so Oral und KSC-Sportdirektor Jens Todt.

Vertrauen in Team und Trainer

„Wir hatten uns ein paar Punkte mehr versprochen“, so Todt. „Die Situation ist ernst, wir unterschätzen das nicht.“ Aber 25 Spiele vor Saisonende verfalle man nicht in Panik, er sehe Trainingsarbeit und Leistung und „vertraue der Mannschaft und dem Trainerteam“ des KSC. Die Arbeit zahle sich irgendwann aus.

Auszahlen könne sich auch das Spiel des KSC gegen den VfB Stuttgart. demnächst sei man ausverkauft. „Wir sind im Bereich der letzten hundert Restkarten. Es wird langsam voll“, so KSC-Pressesprecher Jörg Bock.