KSC-Coach fordert: Totale Leidenschaft und puren Fußball

KSC Training 28 Oktober008Karlsruhe (mia). Wenn Sascha Stegemann am Sonntag die KSC-Partie gegen den VfB Stuttgart anpfeift, wird der Karlsruher SC erstmals vor ausverkauftem Haus spielen.

Für KSC-Coach Tomas Oral ist es das erste Derby. „Wir wissen um die Bedeutung des Spiels und das Seelenleben unserer Fans.“ In den letzten Monaten wurde man immer wieder auf das Spiel angesprochen. Da bekomme man einen Eindruck.

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„Trotz allem wie geschürt wird, ist es wichtig, dass wir uns davon entfernen und das Spiel als Fußballfest sehen. Und aus Respekt gegenüber unseren Fans wird es so sein, dass wir unsere Mannschaft so einstellen, dass wir ein würdiges Spiel abliefern“, so der KSC-Coach.

„Es ist immer so, die Worte fallen bei Derbys. Es wird wichtig sein, dass die Jungs die Vereinsfarben ehrenvoll vertreten. Das ist das was man sich immer wünscht: Totale Leidenschaft und purer Fußball.“

Man bereite  die Mannschaft auch psychologisch vor, weil es ein anderes Spiel ist. Er habe viele Erkenntnisse aus der Woche ziehen dürfen und es gebe auch „Gründe die Mannschaft zu ändern und auch die, sie nicht zu ändern“. Umso schwieriger werde es für den KSC-Coach die ersten 18 auszuwählen.

Derby-Schauen ist Pflicht

Man werde alles dafür tun ein würdiges Spiel abzuliefern. In jedem Fall sollten seine Jungs das Derby (Dortmund – Schalke) am Tag zuvor im Fernsehen anschauen. „Es ist die Pflicht eines jeden einzelnen, das Derby am Samstag zu gucken. Das passt ins Muster.“

Im TV müssen unter anderem auch sechs Anhänger des KSC das VfB-Spiel anschauen. Die sechs wurden festgenommen beim Nürnbergspiel und „haben Tageshausverbote im Spiel des KSC gegen den VfB“ erhalten, so KSC-Präsident Ingo Wellenreuther.

Zudem wurden bundesweite Stadionverbote gegen Anhänger der Karlsruher durch den DFB verhängt, die im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen Dresdner Anhänger mit KSC-Fans an einer Autobahn-Raststätte ermittelt worden waren.