KSC unterliegt im Baden-Württemberg-Derby

KSC StoppelkampKarlsruhe (mia). Es ist Derbytime beim Karlsruher SC. Vor ausverkauftem Wildpark war der KSC am Sonntag gegen den VfB Stuttgart angetreten und lieferte sich ein Spiel auf Augenhöhe. 27.930 Zuschauer sahen das gute Derby, das der KSC mit 1:3 verlor.

Der KSC, der ohne Thoelke und Stoll angetreten war, startete gut und kam durch Florian Kamberi gleich zu seiner ersten Möglichkeit. Baumgartl aber drängte ihn erfolgreich ab.

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Auf der Gegenseite hatte der KSC zunächst Glück, dass Gentner scheiterte. Wenig später aber traf der VfB zur Führung. Nach Freistoß durch Zimmermann, kam Takuma Asano (10.) freistehend zum Schuss und netzte an Keeper Dirk Orlishausen vorbei zum 1:0 für Stuttgart ein.

Das muntere Derby brachte weitere Chancen hervor. So schoss Stoppelkamp (11.) knapp am VfB-Tor vorbei. Die Karlsruher aber standen unter Druck. Stuttgart griff früh an.

Chancen auf beiden Seiten

Der KSC kam durch Hiroki Yamada zur nächsten Chance. Den Eckball konnten die Stuttgarter abwehren, Yamada stand perfekt und schoss den Ball aber Volley über das Tor. Im Gegenzug verfehlte Özcan das Tor des KSC.

Auf beiden Seiten wurde es gefährlich. Die Karlsruher vor allem nach Standards.

Dann wurde es brenzlig vor dem KSC-Tor. Özcans Freistoß köpfte Sunjic aufs KSC-Tor, Orlishausen parierte glänzend. Den Nachschuss aber klärte Kamberi. Auf der anderen Seite war es Hoffer, der den VfB-Keeper zum Eingreifen zwang. Nach Kamberis Flanke, wollte Hoffer einschieben, Langerak aber war zur Stelle.

Beide Teams spielten auf Augenhöhe und schenkten sich nichts. Die bessere Chance hatte aber Stuttgart und war in Halbzeit eins in Führung gegangen.

Munter geht es weiter

Kaum war das Derby wieder am Laufen, zeigte sich Simon Terodde (46.) als gute Einwechslung . Kaum war er auf dem Feld, köpfte er zum 2:0 ein.

Nur wenige Minuten später zappelte der Ball im Netz der Gäste. Insua half mit der Hand nach, Schiedsrichter Stegemann entschied auf Elfmeter, de Stoppelkamp (52.) zum 1:2 einschoss.

Der KSC lauerte weiter auf seine Chance, durfte sich aber gleich zwei Mal bei Keeper Orlishausen bedanken. Gentner (65.) zog ab, Orlishausen lenkte an die Latte ab, eine Minute später war es Asano, der am KSC-Schlussmann scheiterte.

Doch bald schoss der VfB das dritte Tor. Terodde legte auf Insua, der passte zu Maxim, der ungehindert zum 3:1 einschießen konnte.

KSC: Orlishausen – Valentini (74. Rolim), Kinsombi, Figueras, Kempe – Prömel – Mavrias (56. Torres), Yamada, Stoppelkamp – Hoffer, Kamberi (56. Diamantakos).