KSC: Schlechterer Zustand der Nationalspieler

KSC Training 17 November057Karlsruhe (mia). 10.000 Karten für das KSC-Spiel gegen den SV Sandhausen am Samstagmittag, 13 Uhr, hat der Karlsruher SC bereits verkauft. Grischa Prömel, Gaetan Krebs und Dennis Kempe fallen definitiv aus, erklärte KSC-Coach Tomas Oral.

Sandhausen habe gute Spieler dazu bekommen, so Oral. „Für mich ist es nicht überraschend, dass Sandhausen wiedermal für eine Überraschung sorgt. Aber klar ist auch, dass wir auf einen Gegner treffen, der in beide Richtungen für Stabilität sorgt und mit dem neuen Trainer mehr situativ von hinten raus spielt.“

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Beim KSC selbst sei man gut im Training. Auch die Spieler, die hinten anstehen, seien nach vorne gekommen. „Wenn der ein oder andere sich auf der Position die Blöße gibt, wird auch Boubacar Barry nachrücken können.“ Für das Wochenende werde er sich aber noch nicht festlegen. Wenn ein Stammspieler ausfalle, gebe es Chancen für andere Spieler.

„Schlechterer Zustand“ bei Nationalspielern

Auch Franck Kom mache einen „sehr guten Eindruck“. „Er ist ein williger, disziplinierter, unheimlich aufmerksamer Spieler“, lobt der KSC-Coach. Aber der Prozess der Eingewöhnung sei auch durch die Sprache schwierig. „Ich bin mir sicher, dass der Verein in Zukunft viel Spaß an ihm hat.“

„Für uns ist es sehr ärgerlich weil wir immer wieder etwas verändern mussten.“ Die Stabilität in der Personallage sei problematisch. Auch seien nicht alle Profis fit von den Länderspielen zurückgekehrt. Das sei unglücklich. Matthias Bader habe einen Pferdekuss abbekommen, trainierte aber, Dimitris Diamantakos habe einen Magen-Darm-Infekt mitgebracht, trainierte aber ebenso, erklärt Oral. Ylli Sallahi sei gesundheitlich fit zurückgekehrt, musste allerdings das Ausscheiden der österreichischen Nationalelf verkraften. „Man hat den Eindruck, dass die Spieler immer im schlechteren Zustand zurückkommen, als sie gehen.“

Stadion vor Unterschrift

Auch im Tor sei Rene Vollath klar die Nummer eins. Natürlich habe der KSC-Trainer schauen müssen, verletzungstechnisch, wen er einsetze, aber bei dieser Position habe er „0,0 Bauchschmerzen“. Festlegen werde er sich am Freitag nach dem Training.

Indes hat die IHK zu einem Pressegespräch am Freitagmittag geladen, bei dem die Stadt Karlsruhe und der Karlsruher Sport Club „vor dem Abschluss ihrer Vertragsverhandlungen zum neuen Wildparkstadion“ über die Ergebnisse der Gespräche informieren werden.

KSC-Training 17. November