KSC-Coach Kwasniok ein Schritt weiter zum Trainerschein

KSC Training mit Kwasniok063Karlsruhe (mia). KSC-U19-Coach Lukas Kwasniok steht gleich vor zwei Herausforderungen. Die A-Junioren des Karlsruher SC starten am Sonntag in die Rückrunde und den Kampf gegen den Abstieg, er selbst tritt am 3.-5. April zur Aufnahmeprüfung für den DFB-Fußballlehrer an.

Wird er genommen, kann er in Hennef seinen Trainerschein machen und auch fix Profimannschaften trainieren. Im Winter hatte er die Profis des KSC nur interimsmäßig übernehmen können. Bis dahin müsse er noch an seinem Körper arbeiten, lacht Kwasniok.

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Bastelarbeit bei der KSC U19

Am Sonntagmittag tritt er mit der U19 aber zunächst in Mainz an. Die Vorbereitung auf die Rückrunde war „ergebnistechnisch schlecht“ so Kwasniok. „Aber körperlich stehen sie im Saft“, so Kwasniok.

„Aber die Abgänge tun uns weh, mit Sverko, Kübler und Schmitt Qualität verloren, Gurley als Backup für den verletzten Kircher. Da wird es eng in der Verteidigungsreihe“, erklärt der KSC-U19-Coach.

Schlotterbeck ist gesperrt, insgesamt fehlen dem KSC fünf Topspieler. „Aber wir basteln, das macht die Aufgabe für den Trainer spannender, das ist auch schön.“

Mit jeder Trainingseinheit mehr zum Spiel, wo die Basteleinheit weiter gehe und auch U17-Spieler zum Einsatz kommen – die zerreißen sich nochmal mehr, so Kwasniok  – , „glauben wir, dass wir eine Truppe auf den platz bekommen, die Mainz wehtun kann“. „Ich freue mich zu sehen ob unsere Bastelei und unser Plan aufgehen.“

„Wir werden sicher auch unangenehm sein, aber wir müssen auch unser Spiel den momentan zur Verfügung stehenden Mitteln anpassen. Das ist kein Problem.“

Man werde über den mannschaftlichen Zusammenhalt und die Qualität nach vorne kommen. Die Basis aber ist die Defensive, so Kwasniok. „Schön spielen ist nicht angesagt in dieser Situation, schön aussehen und ausgekontert werden nützt nichts.“

In Mainz könnte auch Sverko Marin, der vom KSC weggewechselt war auf dem Platz stehen. „Er ist ein guter Spieler, wenn er links spielt werden wir über rechts gehen. Ich hoffe dass er die 90 Minuten das vergisst was er kann und hier gelernt hat“, lacht Kwasniok.