KSC-Versammlung: Geringeres Minus – Stadion in 3D

Karlsruhe (mia). Rund 250 Mitglieder des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC hatten am Montagabend den Weg zur Ordentlichen  Hauptversammlung des KSC gefunden. Belohnt wurden sie mit einem deutlich geringeren Verlust als geplant. „Zufrieden, aber nicht glücklich“ über das Ergebnis von Minus 203.000 Euro zeigte sich KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Zwar sind das 79 Prozent weniger Minus als geplant, erhofft hatte sich der KSC aber in diesem Geschäftsjahr, „die Schwarze Null“ zu erreichen.  Die höheren TV-Erträge und auch die Transfers von Kevin Akpoguma und Timon Wellenreuther seien für das geringere Minus verantwortlich.

Die gehe man im kommenden Jahr erneut an. Allerdings, gab Vizepräsident Georg Schattling zu bedenken, gäbe es nicht den vom Vorgängerpräsidium mit MK Medien, Michael Kölmel, abgeschlossenen Vertrag, so hätte der KSC ein Plus von rund 400.000 Euro zu verzeichnen. Daher werde das KSC-Präsidium alles unternehmen, diesen Vertrag sobald als möglich zu beenden.

Dagegen sei die Eigenkapitalsituation mit einem Minus von 4.961.000 Euro weiter „sehr unbefriedigend“,und man müsse daran arbeiten, dass auch künftig, keine Sanktionen durch die DFL warten. Denn die gibt vor, dass zum Jahresende das Eigenkapital um fünf Prozent verbessert werde.

Bei der ruhigen Versammlung holte sich das KSC-Präsidium noch die Zustimmung für die Stadionpläne eines Neubaus im Wildpark ab. Anhand einer 3D-Animation brachte der KSC-Präsident die Anwesenden auf den neuesten Stand der Verhandlungen mit der Stadtverwaltung und zeigte, wie sich der KSC das neue Stadiongelände vorstellt.