KSC-Keeper Orlishausen: „Hannover-Spiel war keine Eintagsfliege“

Karlsruhe (mia). Nur weil der Karlsruher SC gegen Hannover 96 gewonnen hatte, sei beim KSC nicht alles „Friede, Freude, Eierkuchen“, warnt KSC-Keeper Dirk Orlishausen davor, die Lage nicht weiterhin ernst zu nehmen.

„Wir sind noch immer auf dem Relegationsplatz und haben drei Punkte Rückstand auf einen sicheren Platz. Deshalb können wir uns nicht ausruhen.“

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Jeder Spieler müsse den Abstiegskampf verinnerlichen, hatte auch KSC-Coach Mirko Slomka gefordert. Ob dies so sei, werde man gegen Erzgebirge Aue (Freitag, 18.30 Uhr) sehen, so Orlishausen. Der Auftritt der Karlsruher Fußballer gegen Hannover war gut.

„Es war natürlich gegen St. Pauli so extrem schlecht, dass alles was wir gemacht hätten besser ausgesehen hätte.“ Aber er widerspreche jedem, der „Hannover so schlecht redet“. „Ich würde sagen, dass wir das richtig gut gemacht haben im Zweikampfverhalten. Dass man gegen eine Topmannschaft wie Hannover Chancen zulässt, bleibt nicht aus.“

Nun gelte es zu beweisen, dass „St. Pauli der richtige Schuss vor den Bug und dass Hannover keine Eintagsfliege war“, so der KSC-Kapitän. Denn noch sei die Lage ernst. „Wir haben das ganze Jahr so viele Punkte liegen lassen und verschenkt durch schlechte Leistung.“ Nun sei der KSC in der Lage, dass man bis zum Ende nicht mehr nachlassen dürfe. „Ausrutscher gibt es nicht mehr“, hatte Slomka erklärt.

Der Ton bleibe rau, denn man wolle auf keinen Fall in die Relegation. So müsse man noch mindestens einen Platz nach oben klettern. „Zumal man hier in Karlsruhe schlechte Erfahrungen mit der Relegation hat“, so Orlishausen. Daher müsse man weiter hart arbeiten und das Spiel gegen Hannover als „Gradmesser“ nehmen. „Nur so geht es.“

Wenn der KSC das abrufe, habe er aber keine Angst vor den nächsten Spielen und schweren Aufgaben, so der KSC-Kapitän. „Aber wir müssen es abrufen. Wenn man jetzt nur die Hälfte macht, wird in Aue das gleiche passieren wie am Millerntor“, warnt er