Für den KSC „zählt gegen Düsseldorf nur ein Sieg“

Karlsruhe (mia). Jedes Tor, das im Training des Karlsruher SC fiel, wurde am Freitag gefeiert. Das ist wichtig, erklärte KSC-Kapitän Dirk Orlishausen. Für das Selbstvertrauen und den Kopf war jeder Ball, der beim Torschusstraining ins Netz flog, von großer Bedeutung.

„Man schürt untereinander mit kleine Wetten: ‚Wenn Du triffst, mach ich was und wenn ich treffe, Du…‘,  die Torgeilheit. Flotte Sprüche werden geklopft, um den anderen zu reizen,  jeder KSC-Profi, der ein Tor mache drücke einen Spruch. So heize man sich gegenseitig an, Tore zu schießen, so Orlishausen.

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Denn genau das ist es, was der KSC braucht, Tore. „Es müssen keine schönen Tore sein, sondern wir müssen die Pille in den Kasten kriegen“, weiß der KSC-Kapitän vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag 13.30 Uhr, dass auch wenn es „ein dreckiges Tor“ sei, der KSC eines mehr als die Gäste schießen muss.

Wer dabei auf dem Platz stehen kann, ist noch fraglich. Erwin Hoffer, Manuel Torres, Matthias Bader fallen definitiv aus. Fraglich ist Grischa Prömel, der auch am Freitag die Einheit mit Problemen am Sprunggelenk abbrechen musste. „Wir sind einigermaßen guter Hoffnung, dass wir es hinbekommen“, so Coach Mirko Slomka. „Zurückgekommen ist Jordi Figueras und wird spielen. Ylli Sallahi ist zurück im Training und auch Dennis Kempe ist dabei.“

Bjarne Thoelke, Oskar Zawada, Martin Stoll, Gaetan Krebs, Florian Kamberi und Boubacar Barry spielen in der zweiten Mannschaft des KSC.

Alles ist möglich

Dass es nur ein Ergebnis am Sonntag geben könne, nämlich ein Sieg für den KSC stellt auch Charalampos Mavrias, der voraussichtlich für Bader spielen wird, klar. „Es gibt nur einen Weg für das Spiel: Wir müssen drei Punkte holen. Es zählt nur ein Sieg!“

Das Spiel für das der KSC 12.000 Karten verkauft hat, sei „das wichtigste Spiel“, auch wenn die noch folgenden Partien ebenfalls wichtig seien, so Mavrias. Denn: „Wir müssen anfangen zu gewinnen und drei Punkte holen – auch für die Fans, die wir in Aue sehr enttäuscht haben.“

„Wir können mit einer guten Mannschaft ins Spiel gehen“, erklärt indes KSC-Coach Slomka. „Ich glaube nach wie vor, dass wir gegen jeden Gegner gewinnen, aber auch verlieren können. Düsseldorf ist sehr gut besetzt. Wir müssen mit sehr großem Respekt herangehen.“ Aber zu Hause hatte der KSC „sehr gute Leistung“ gezeigt. Somit sei alles möglich.