KSC behält Rote Laterne – Harmlos und planlos?

Karlsruhe (mia). Nur ein Sieg zählt für den Karlsruher SC, stellten die KSC-Profis vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf klar. Die KSC-Fans hatten tags zuvor im gesamten Wildpark Plakate mit „Aufgeben ist keine Option ausgehängt“. Das tat der KSC-Trupp auch nach dem 0:2-Rückstand nicht, es war aber zu wenig was die durch das Abstiegsgespenst gelähmten Profis vor 14.473 Zuschauern ablieferten. Die 0:3-Niederlage hält den KSC tief unten auf dem letzten Tabellenplatz fest.

Nach anfänglichem Abtasten im Mittelfeld, kam der KSC durch Ecken vors Düsseldorfer Tor, wurde aber noch nicht gefährlich. Nach acht Minuten ließen die Gäste den KSC zu seiner hundertprozentigen Möglichkeit kommen. Valentini brachte den Freistoß in den Strafraum, wo zunächst Kinsombi gescheitert war, den Nachschuss setzte Mugosa Zentimeter neben das Tor.

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Aus einem schnellen Konter erarbeitete sich der KSC die nächste Möglichkeit. Valentini (14.) legte zu Prömel, der zu schwach schoss und Michael Rensing keine Probleme bereitete.

Dirk Orlishausen (18.) kam spät zum ersten Mal ins Spiel. Düsseldorf machte es schnell, Rouwen Hennings legte zu Oliver Fink, der aufs Tor von Orlishausen köpfte. Auch wenig später scheiterten Fink, Hennings und auch  Sobottka.

„Wir wollen euch kämpfen sehen“

Wenig später machte es Düsseldorf besser. Fink kam vor dem Tor frei zum Flanken, Hennings (26.) köpfte zum 1:0 ein. Wie ein Witz musste es den KSC-Fans vorkommen, dass nach einer Ecke der KSC den Ball nicht verteidigt bekam, Hennings erneut an den Ball kam und Figueras den Ball ins eigene Tor hinein stolperte. 0:2 prangte das bittere Zwischenergebnis auf der Anzeigetafel.

Dennoch hatte der KSC die Unterstützung seiner Fans auch weiter sicher. Absteiger skandierten dagegen die Fortuna-Anhänger.

Die Karlsruher bemühten sich zwar, ungenau und fehlerhaft machten sie sich aber selbst das Leben schwer. Aufgeben war keine Option und so lief der KSC weiter an. Als Prömel (39.) den Ball erst im dritten Anlauf an Keeper Rensing vorbei ins Tor brachte, rettete Fink auf der Linie. Auch wenn der Karlsruher Trupp sich bemühte, so war es dennoch zu wenig was der KSC auf den Rasen brachte.

Abstiegsgespenst lähmt

Nach der Pause kamen Marcel Mehlem und Diamantakos, es war aber Sobottka (46.) der die nächste gute Möglichkeit hatte. Orlishausen musste retten. Die Karlsruher dagegen waren selbst nach Standards ungefährlich. Zu ängstlich schien der KSC zu sein.

Die Karlsruher hatten ihre Chance den Anschluss zu erzielen zwanzig Minuten vor Spielende. Schiedsrichter Heft allerdings entschied statt auf Strafstoß nach Foul an Kinsombi auf Freistoß für Düsseldorf. So mussten die Karlsruher weiter hoffen, ihre Chance zu bekommen.

Die Karlsruher waren bald wieder in ihrer Spielhälfte gefangen. Düsseldorf drängte, schaffte es aber nicht das dritte Tor zu machen. Die Durchschlagskraft beim KSC war nicht zu sehen. An Harmlosigkeit war der KSC nicht zu überbieten nach vorne.  Defensiv wie offensiv zu schwach kassierte der KSc auch noch das dritte Tor. Bebou passte zu Hennings, der das 3:0 erzielte.

KSC: Orlishausen – Mavrias (46. Diamantakos), Kinsombi, Figueras, Kempe (46. Marcel Mehlem) – Kom, Meffert – Valentini, Prömel (72. Reese), Stoppelkamp – Mugosa.