Krisensitzung beim KSC – Große Abstiegsangst

Karlsruhe (mia). Beim Karlsruher SC liegen die Nerven blank. KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer kritisierte öffentlich die Zweitliga-Profis, dass sie die Lage, letzter Tabellenplatz und drohender Abstieg, nicht ernst nehmen. Disko-Besuche, Nicht-Erscheinen beim Training und andere Disziplinlosigkeit prangerte er an.

Nun scheint aber auch das Trainerthema eines zu sein. Wie die Bildzeitung am heutigen Dienstag schreibt, gibt es eine Krisensitzung des Präsidiums des KSC, um die aktuelle, prekäre Lage und über die Zukunft von KSC-Coach Mirko Slomka zu beraten. Muss Slomka um seinen Job bangen?

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Kreuzer hatte zuvor erklärt, er lasse es nicht zu, dass der Trainer in Frage gestellt werde. „Ich lasse nicht zu, dass man auf den Trainer losgeht, der sich den A… aufreißt und alles macht“, so der Sportdirektor über das „Grummeln“ im Umfeld.

„Ich lasse nicht zu, dass diese Mannschaft jetzt wieder einen Trainer so ein bisschen in Frage stellt“, warnt der KSC-Sportdirektor davor, Trainer Slomka die Schuld geben zu wollen.

Dass die KSC-Profis solche Auftritte auf den Rasen bringen, könne er sich auch nicht erklären. „Warum? Wollen sie nicht? Können sie nicht? Warum“, fragt sich Kreuzer. Auch beim nächsten Trainer ändere sich nichts.

In der Länderspielpause könnte man sich in jedem Fall neu ausrichten. Neun Spieltage stehen dem KSC noch bevor, in denen man den drohenden Abstieg noch abwenden könnte. Aber guter Rat scheint beim KSC teuer.