Mario Mutic: „Ich spiele egal wo mich der Trainer aufstellt“

Karlsruhe (mia). Fußball kann er sich im Fernsehen nicht ansehen, außer Champions League, erklärt KSC II-Spieler Mario Mutic. Der 19-Jährige, der im Sommer 2013 zum Karlsruher SC gekommen ist, tritt lieber selbst gegen den Ball. In Waiblingen trat er das erste Mal als Vierjähriger gegen das runde Leder – der Papa war schuld, lacht Mutic. Auch sein großer Bruder spielt Fußball. Die Idee des Vaters kam gut an, es machte Mutic Spaß und er blieb bei der Stange.

Acht Jahre lang war der Vater sein Trainer, nachdem er in der B-Junioren-Bundesliga bei der SGV Freiberg gespielt hatte, wechselte er zu den KSC-A-Junioren in die Bundesliga. Heute spielt er in der U23 des KSC in der Oberliga unter dem Trainerteam Stefan Sartori und Frank Fürniß.

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Beim KSC fühlt er sich wohl. Das Team und die Trainer der Oberligamannschaft sind gut. Die Mannschaft versteht sich, macht vieles zusammen. Da er einer der wenigen Spieler im Team ist, der keinen Führerschein besitzt, nimmt ihn Freund und Kollege Muhammed Calhanoglu meist mit.

Vorbild Götze

„Und die Chancen sind groß, auch mal bei den Profis mit zu trainieren oder zu spielen, wenn man gute Leistungen bringt.“ Genau das möchte Mutic: „Profi werden!“ Allerdings muss er dafür an seiner Schwäche der Disziplin arbeiten, erklärt er. Dafür ist er beidfüßig, flexibel und schnell. Auch seinem Vorbild, Mario Götze, versucht er nachzueifern. „Er spielt so, wie ich es gerne könnte. Ich versuche alles nachzumachen, was er so macht.“ Zumindest versuche er es, betont Mutic.

Angefangen hat er als Spieler im Mittelfeld, beim KSC II ist er linker oder rechter Außenverteidiger. Ob ihm das liege? „Ich bin flexibel. Ich spiele egal wo mich der Trainer hinstellt,  wenn es für die Mannschaft gut ist, mache ich das.“