KSC-Stadion: Bewerbung als EM-Standort nicht hinterlegt

Karlsruhe (ps/mia). Der Karlsruher SC und die Stadt Karlsruhe haben sich nun doch nicht als EM-Standort final beworben, meldet der DFB in einer Pressemitteilung. Somit wird 2024 kein EM-Spiel im Stadion des KSC ausgetragen.

Der KSC und die Stadt Karlsruhe hätten bis 12. Juni einen genehmigten Bauantrag abgeben müssen. Das war nicht möglich. So hatte man seine Bewerbung nicht weiter verfolgt.

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15 Städte und Stadien haben am heutigen Mittwoch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) fristgerecht bis 12 Uhr ihre verbindliche Teilnahme am Nationalen Bewerbungsverfahren zur Ermittlung der zehn Spielorte für die Bewerbung des DFB um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024 erklärt. Um die zu vergebenden Standorte bewerben sich somit Berlin (Olympiastadion), Bremen (Weserstadion), Dortmund (Signal Iduna Park), Düsseldorf (ESPRIT arena), Frankfurt am Main (Commerzbank-Arena), Gelsenkirchen (VELTINS-Arena), Hamburg (Volksparkstadion), Hannover (HDI Arena), Kaiserslautern (Fritz-Walter-Stadion), Köln (RheinEnergieSTADION), Leipzig (Red Bull Arena), Mönchengladbach (BORUSSIA-PARK), München (Allianz Arena), Nürnberg (Stadion Nürnberg) und Stuttgart (Mercedes-Benz Arena).

Das Nationale Bewerbungsverfahren hatte am 11. April mit einem Workshop in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main begonnen. Von den ursprünglich 17 interessierten Städten und Stadien haben Freiburg (Neues Stadion Freiburg) und Karlsruhe/KSC (Wildparkstadion) ihre Teilnahmeerklärung nicht hinterlegt.

Bis zum 12. Juni 2017 müssen die Bewerber nun ihre vollständigen Unterlagen des Nationalen Bewerbungsverfahrens beim DFB einreichen. Am 15. September 2017 wird das Präsidium dann die Auswahl der zehn Spielorte vornehmen, mit denen der DFB in das UEFA-Bewerbungsverfahren gehen wird. Bis zum 27. April 2018 müssen interessierte Nationalverbände die vollständigen Unterlagen bei der UEFA eingereicht haben, die Festlegung des Ausrichters der EURO 2024 wird im September 2018 durch die UEFA erfolgen.