KSC-Coach Meister sortiert weiter aus

Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC kommt nicht zur Ruhe. Dass sich die Profis des KSC nicht mehr sicher sein können, auch am Profitraining teilnehmen zu dürfen, ist seit dem Aussortieren von Florian Kamberi und Ylli Sallahi klar.

Hatte es am vergangenen Abschlusstraining Jordi Figueras und Moritz Stoppelkamp getroffen, die beide nicht im Training von KSC-Coach Marc Patrick Meister auftauchten, so werden nun Dimitris Diamantakos und Stoppelkamp fehlen, beide allerdings nicht verletzungsbedingt.

Stoppelkamp und Diamantakos sollen künftig bei der U23 des KSC trainieren. Am Saisonende läuft ihr Vertrag bei den Badenern aus.

Meister hatte zuvor erklärt, dass man im Abschlusstraining die Mannstärke des Kaders reduzieren werde, um sich besser auf die Spiele vorbereiten zu können. Nun fehlen die beiden Fußball-Profis, deren Verträge beim KSC auslaufen, nicht nur im Abschlusstraining.

Derweil dürfen die Profis aber nicht alle bei der U23 eingesetzt werden. Laut der 50-Prozent-regelung dürfen keine Profis mehr eingesetzt werden, die mehr als die Hälfte der Spiele der Ersten Mannschaft absolviert haben. „Diese besagt, dass ab dem Ostersamstag 2017 nur noch Spieler in einer unteren Mannschaft (zweite, dritte Mannschaft) einer Altersklasse eingesetzt werden dürfen, die in der oberen Mannschaft nicht mehr als die Hälfte der Punktspiele bestritten haben. Dies soll einer Wettbewerbsverzerrung am Ende der Saison vorbeugen, indem untere Mannschaften nicht mehr durch Anleihen aus oberen Mannschaften verstärkt werden können. Vergehen gegen diese Regelung müssen vom Gegner angezeigt werden“, lautet die 50-Prozent-Regelung, die ab dem 15. April gegriffen hat.

Stoppelkamp hatte bereits 23 Profieinsätze und Diamantakos 26. Möglich wären Sallahi mit nur acht und Kamberi mit 15 Einsätzen.

Derweil nahmen die U23-Akteure Severin Buchta, Kai Luibrand – der das Training verletzt abbrechen musste – Kai Kleinert, Tim Fahrenholz, Christoph Batke und Niklas Hoffmann am Training der KSC-Profis teil.