KSC gegen Fürth gibt ein „Überraschungstüten“-Duell

Karlsruhe (mia). Der mögliche Kader für das Spiel des Karlsruher SC am Sonntagmittag (13.30 Uhr) bei der Spvgg Greuther-Fürth wurde unter der Woche weiter ausgedünnt. KSC-Coach Marc-Patrick Meister hatte nach Ylli Sallahi und Florian Kamberi auch Dimitris Diamantakos und Moritz Stoppelkamp in die U23 aussortiert. Weitere Spieler, deren Verträge zum Saisonende auslaufen, können folgen.

Gründe für das Aussortieren benannte Meister folgendermaßen: „Es gibt ein Innenleben und ein Außenleben. Alle genannten Spieler, spielen über die Saison hinaus sportlich keine Rolle mehr.“

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Zurück im Training waren am Freitag indes die zuvor verletzten KSC-Profis Jonas Meffert und Enrico Valentini. Dennoch hat KSC-Coach Meister mit Manuel Torres, Sebastian Gessl, Kai Kleinert und Boubacar Barry nur noch vier Verletzte in der Mannschaft.

Grischa Prömel war unter der Woche wieder ins Training eingestiegen. Auch Dennis Kempe war wieder im Training, nachdem er sich im Spiel gegen Kaiserslautern einen schweren Krampf zugezogen hatte.

„Wir sind alle froh, dass Grischa wieder mit reingekommen ist.“ Ebenfalls habe es das KSC-Trainerteam „total gefreut“, dass auch Meffert und Valentini wieder dabei sind und „mitanschieben können“.  Dass auch diese drei Spieler in der kommenden Saison nicht mehr beim KSC sein werden, sei unerheblich. „Weil wir uns ganz seriös im Trainingsbetrieb befinden und Dinge erarbeiten“, sowie sich auf den Gegner vorbereite. So nun auch auf Greuther Fürth, die mit 9000 Zuschauern, darunter 200 aus Karlsruhe, rechnen.

„Die sind richtig gut, eine Überraschungstüte“, so der KSC-Coach über Fürth, die trotz der zahlreichen Ausfälle eine große Flexibilität an den Tag legen. Der KSC-Trainer erwartet eine spielstarke Mannschaft, weiß aber auch, dass die Karlsruher selbst schwer einzuschätzen sind für den Gegner. Abschenken wolle man die restlichen Spiele nicht und versuche sich gut zu präsentieren.