Baden Racing: Palace Prince triumphiert in der Badener Meile

Palace Prince siegt unter Filip Minarik in der 39. Badener Meile
Quelle: Baden Racing

Iffezheim (ps). Der größte Außenseiter im kleinen Sechserfeld hat die 39. Badener Meile powered by DSV Sportverlag gewonnen. Vor mehr als 12.000 Zuschauern auf der Galopprennbahn Iffezheim bei Baden-Baden siegte der fünfjährige Hengst Palace Prince in dem mit 70.000 Euro Preisgeld dotierten Gruppe 2-Rennen über 1.600m. „Dass wir gewinnen würden, hätte ich nicht gedacht“, so Siegreiter Filip Minarik. Trainiert wird Palace Prince im Besitz des Gestüts Höny-Hof von Jean-Pierre Carvalho: „Das nächste Ziel ist der Große Preis der Wirtschaft in Dortmund.“ Zweiter wurde Degas vor Wonnemond. Auf Sieg gab es für 10 Euro Einsatz 75 Euro zurück.

„Jetzt geht die Saison richtig los“, freute sich Peter Schiergen über den überzeugenden Erfolg der Stute Sarandia im Preis der Baden-Badener Hotellerie & Gastronomie. Der Kölner Trainer hat bisher nach seinen Maßstäben eine eher schwache Stallform. Doch die vierjährige Sarandia holte sich das mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen souverän vor Fonsun und der vor Ort von Lennart Hammer-Hansen trainierten Erica. „Heute hat sie gezeigt, dass sie wieder die Alte ist“, sagte Siegreiter Andrasch Starke über 35:10-Mitfavoritin, die im Vorjahr Zweite im Preis der Diana wurde, dem wichtigsten Stutenrennen des Landes.

Booking.com

„Die Bahn war gefühlt so voll wie lange nicht mehr, gerade das Kinderland platzte fast aus allen Nähten“, betonte Baden Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister. „Die Stimmung bei den Besuchern und unseren Sponsoren war großartig. Der Kinder- und Familientag ist eine rundum gelungene Sache mit dem Maskottchen-Rennen als Höhepunkt.“ In den neun Pferderennen des Tages betrug der Wettumsatz 589.465,70 Euro.

Morgen ist rennfrei, dafür werden in Iffezheim im Rahmen der BBAG Frühlingsauktion rund 80 Pferde versteigert. Das FRÜHJAHRS-MEETING wird am Samstag mit der Wackenhut Mercedes-Benz Silberne Peitsche (Gr.3, 1.200m, 55.000 Euro) fortgesetzt.