KSC muss Liquidität nachweisen – „Riesige Kraftanstrengung“

Karlsruhe (mia). Als KSC-Präsident Ingo Wellenreuther stolz den neuen und alten Hauptsponsor des Karlsruher SC, Markisen Klaiber verkündete, erklärte das KSC-Oberhaupt auch, dass dies ein besonders wichtiger Schritt zur Lizenzierung für Liga drei sei.

Denn auch wenn mit Günter Pilarsky ein Millionär Vizepräsident des KSC ist, sei es eine „riesige Kraftanstrengung“ die Lizenz zu erhalten. „Es war wichtig ein klares Zeichen zu setzen, weil wir alle Anstrengungen unternehmen, um die Lizenz nächste Woche zu bekommen“, so der KSC-Präsident.

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„Der Nachweis der Liquidität ist wichtig. Das ist eine besondere Kraftanstrengung, um die positive Entscheidung vom DFB zu bekommen.“ Die TV Gelder haben sich in Liga drei für den KSC um 10 Mio Euro verringert, der Kader um „5 bis 5,5 Mio“ reduziert.

Um dieses „Defizit zu realisieren“, braucht es für den KSC die Unterstützung von Hausbanken, Sponsoren und anderen Unterstützern, erklärt Wellenreuther.

Man habe bereits zusätzlich zum Hauptsponsor weitere Unterstützung erhalten, „die uns hoffnungsvoll nach vorne schauen lassen, dass es klappt“.  „Aber es ist eine riesige Kraftanstrengung. Das darf keiner unterschätzen. Wir sind Tag und Nacht bei der Arbeit, um alles zusammen zu bekommen.“

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Auch das neue Stadion, das man, so Wellenreuther „vor Augen“ habe, biete dann andere Vermarktungsmöglichkeiten und stimme optimistisch. „Der KSC braucht  Unterstützung in der schweren Zeit. Was nicht gut tut, sind Querschüsse und unqualifiziertes Gerede, was man ab und zu mit nimmt. Aber das blenden wir aus, wir schauen nach vorne“, so der KSC-Präsident zu den vor und nach dem Abstieg laut gewordenen Kritikerstimmen.