KSC-Geschäftsführer hat „Feuer gefangen“

Karlsruhe (mia). „Das passt: Helmut Sandrock und der Karlsruher SC„, freute sich KSC-Präsident Ingo Wellenreuther bei der offiziellen Vorstellung des neuen Geschäftsführers des Karlsruher Drittligisten.

„Wir sind froh, dass er beim KSC gelandet ist und dass wir ihn überzeugen konnten, dass wir ein Verein sind mit einer guten Zukunft vor der Brust“, erklärte Wellenreuther.

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Aufgaben Ulrichs?

Der neue KSC-Geschäftsführer werde die Organisation, Leitung und Führung der Geschäftsstelle übernehmen. Zudem fallen die Personalentwicklung, Personalentscheidungen und Lizenzierungsfragen in Sandrocks Aufgabengebiet. Eine „Binnenwirkung“ möchte Wellenreuther mit Sandrock haben.

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„Diese Position war in dem Sinn vorher nicht so ausgefüllt, wie wir uns das vorstellten“, erklärt Wellenreuther und ergänzt „das ersetzt Rolf Ulrich nicht, er war oder ist kaufmännischer Direktor“. Man werde über die zukünftige Funktion von Ulrich in den kommenden Tagen sprechen.

Liquiditätsnachweis von 16 Millionen

Der KSC habe „Nachholbedarf“ gehabt, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Dass diese Zukunft überhaupt möglich ist, daran hatte das Präsidium hart gearbeitet, so der KSC-Präsident.

„Die letzten Wochen waren die schwersten, an die ich mich erinnern kann. Die Lizenzierung war ein Kraftakt. Die letzten Wochen waren sehr schwer zu ertragen, was an Querschüssen kam, aber wir standen zusammen und haben es geschafft. Die Lizenz hing am seidenen Faden“, erklärt Wellenreuther. Ein „Liquiditätsnachweis von 16 Millionen Euro“ musste der KSC bewerkstelligen.

Der KSC plane für die kommende Saison mit einem Zuschauerschnitt von 11.000, der Trainingsauftakt habe Mut gemacht. Ziel sei selbstverständlich der direkte Wiederaufstieg.

„Feuer gefangen“ für den KSC

„Ich bin ein Kind des Fußballs“, erklärte auch der neue KSC-Geschäftsführer Sandrock. Nach den „vertrauensvollen“ Gesprächen mit Oliver Kreuzer und Wellenreuther habe er „Feuer gefangen“. Man habe bei den Karlsruhern nach vorne geschaut und Visionen.

„Ich möchte mithelfen, dass die Zukunft eine Positive wird.“ Sein Job werde auch sein, als „Team hinter dem Team die Rahmenbedingungen so optimal zu gestalten, dass die, die  auf dem grünen Rasen stehen, optimale Bedingungen haben“. Wenn es Dinge gibt, die es zu verändern gelte, werde man das gemeinsam angehen. Hier sei auch der Stadionneubau immens wichtig.

Zu seiner Vergangenheit beim DFB und dem Verfahren durch die Fifa wollte er nicht viel sagen. „Ein Verfahren wurde angestrengt. Das ist seit Monaten abgeschlossen. Es gab keine Strafe in Form von Sperre oder Geld. Es stand am Ende eine Verwarnung.“ Nun konzentriere er sich voll und ganz auf den KSC.