KSC II-Kader: Zwölf Mann – „Interessante Extremerfahrung“

Karlsruhe (mia). Neustart für den KSC II: Am kommenden Donnerstag beginnt auch die zweite Mannschaft des Karlsruher SC mit der Vorbereitung auf die neue Oberligasaison.

Der KSC II geht nicht nur mit einem neuen Trainer, Zlatan Bajramovic, an den Start, sondern auch mit einem stark reduzierten Kader.

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Nur zehn Feldspieler plus zwei Keeper, gehen dem Sparzwang geschuldet, ins Rennen. Vor der Sommerpause war diskutiert worden, die U23 des KSC abzumelden. Das Präsidium hatte sich dann aber entschieden, mit stark reduziertem Budget doch an den Start zu gehen.

„Der Kader ist sehr klein. Es wird eine schwierige Geschichte, Abenteuer will ich es nicht nennen, aber es wird schon hart,  auch für die Spieler. Wir werden in kleinen Trainingsgruppen arbeiten“, erklärt Bajramovic, der „parallel“ noch Co-Trainer bei den KSC-Profis ist.

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Eine interessante Aufgabe, erwartet den KSC II-Coach, der aus den Gegebenheiten, das Bestmögliche machen will.

„Ich bin einer, der trotzdem gewinnen will, so oft es geht. Ich habe total Lust darauf“, sagt KSC-Co-Trainer Bajramovic über die „interessante Extremerfahrung“, die er erwartet.

Soviel Siege wie möglich

Ob von der Drittligamannschaft des KSC dann viele Spieler für die Ligaspiele dazu stoßen, ist offen. „Wir haben oben keinen aufgeblähten Kader. Es ist so, dass es immer wieder im Konstrukt interessant sein wird, wieviele gesunde Spieler habe ich, was geht, wieviele sind oben gesund, wer kommt runter,…“

Für den KSC II-Coach ist es eine neue Erfahrung. Als Trainer des Oberligisten Bahlinger SC hatte er einen normalen 20-Mann-Kader.

Man werde sehen, was nun für den KSC machbar ist. „Die Liga ist extrem ausgeglichen. Zwei,drei Mannschaften wird es sicher geben, die positiv aus der Reihe tanzen. Alles andere ist sowohl schlagbar, als auch verlierbar. Wir wollen so viele wie möglich gewinnen.“